Datenschutz im Internet?

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    • Datenschutz im Internet?

      Nachdem ich mich bzgl. dieses Themas bereits mit Schusy kurzgeschlossen (<= :ironie: @ Schusy) habe, möchte ich nun gern Eure Meinung zu diesem Thema hören...

      Nicht nur die jüngsten Diskussionen in den Medien (z.B. zu Online-Plattformen wie Facebook & Co.) zeigen mMn, dass dieses Thema immer mehr an Aktualität gewinnt.

      Nachdem ich mich vor ein paar Tagen dazu entschlossen habe, Mitglied dieses Forums zu werden, statt wie bisher "nur" still mitzulesen, sind mir im Grunde schon beim Registrieren - und wie eigentlich immer bei der Einrichtung eines neuen Accounts - grundsätzliche Fragen durch den Kopf geschwirrt: Welche E-Mail-Adresse verwende ich? Welchen "unverfänglichen" Nickname wähle ich? Verrate ich meinen Geburtstag/meinen Wohnort, oder nicht? Und was gebe ich generell von mir preis?

      Ich finde es wirklich sehr schwierig, hier einen ordentlichen Spagat zu schaffen zwischen "sich-anständig-vorstellen" einerseits und "trotzdem-die-Privatsphäre-schützen" andererseits. Um es am Beispiel dieses Forums auszudrücken: Gerne würde ich mich hier mit meinen Steckbrief verewigen und der 24-Community die Möglichkeit geben, mich besser kennenzulernen (gerade als Neuling :zwinker: ), aber dann ist es eben auch genau das: sich für immer im I-net "verewigen".

      Nun werden sicher einige denken: Solange man diese Angaben nicht mit der realen Person XYZ verknüpfen kann, ist die Privatsphäre doch trotzdem geschützt. - Aber ist sie das wirklich?

      Viele von Euch haben es sicher auch schon einmal gemacht: sog. "Ego-Googeln", also seinen eigenen Namen bei einer Suchmaschine eingegeben. Als ich dies das erste Mal getan habe, war ich einigermaßen sprachlos. Was die sog. Personensuchmaschinen schon alles über mich gesammelt hatten, obwohl ich mit der Herausgabe persönlicher Daten sehr spärlich und vorsichtig umgehe, hat mich dann doch schon sehr überrascht (mal ganz zu Schweigen von der Frage, warum yasni & Co. meine Daten überhaupt ungefragt zusammenstellen).

      Diese Daten-Sammelei nimmt immer mehr zu, und wer garantiert mir, dass nicht immer ausgeklügeltere Techniken entwickelt werden, die letztendlich auch noch "anonyme" Foren-Daten (z.B. dort preisgegebene Vorlieben, Ansichten und Meinungen) mit den "realen" Daten verknüpfen (die beispielsweise aufgrund von Online-Shopping, des Nutzens von Rabattkarten, des E-Mail-Accounts oder ganz simpel durch einen Telefonbucheintrag vorliegen)? - Profile, teilweise an den Haaren herbeigezogen, wären somit vorprogrammiert.

      Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin etwas ratlos, wie man das handhaben sollte... ?(

      Was meint Ihr? Wie steht Ihr zu diesem Thema? Und wie geht Ihr damit um?
      Bin gespannt auf Eure Antworten.



      PS: Abschließend möchte ich aber dennoch unterstreichen, dass ich mich hier im Forum (wenn auch unter Pseudonym) sehr wohl fühle! Ganz eindämmen lässt sich die Gefahr des Datenmissbrauchs ohnehin nicht (es sei denn, ich schließe mich ab sofort zu Hause ein und schmeiße Telefon, Handy, TV und Compi aus dem Fenster :03: ). Und wer etwas mehr über mich erfahren möchte, darf mir gerne eine Mail oder PN schicken... :)
    • Also bei Interessen poste ich immer meine tatsächlichen und keine erfundenen. Es gibt im Web auch ein paar Privatbilder von mir in diversen Foren zu sehen und mein echter Vorname ist bei einigen Foren auch bekannt aber das wars auch dann schon mit privaten Infos von mir im Netz.

      Niemand kennt meinen vollständigen Namen, Telefonnummern gibt es auch keine von mir zu finden und für Foren, ebay usw. benutze ich jeweils eine eigene E-mail Adresse die keinerlei Infos über meinen richtigen Namen preisgibt. (Meine Privat-E-Mail kennen nur Leute wo ich weiß das sie sie nicht weitergeben)

      Worauf ich aber besonders stolz bin ist das weder Google noch irgendeine Personensuchmaschinen Daten von mir haben, für die bin ich praktisch nicht existent. Also irgendwas mach ich wohl richtig. :D

      Könnte auch mit daran liegen das ich weder einen öffentlichen Telefonbucheintrag habe, noch Accounts bei Seiten wie Lokalisten oder Facepalm...äh Facebook, wo viele Nutzer ihre Privatdaten ja geradezu leichtfertig preisgeben.

      Kann dir eigentlich nur raten was "Daten angeben im Internet" angeht, weiterhin so vorsichtig zu sein, wie du es jetzt machst. Gegen Hobbys angeben spricht gar nichts, du solltest halt nur aufpassen das man deine angegebenen Daten nicht mit deinem echten, kompletten Namen in Verbindung bringen kann.
    • Ich halte mich auch aus dem Großteil der Social Networking Seiten raus, Ausnahme ist das LiveJournal. Ansonsten hab ich das Glück, mit nem recht häufigen (und internationalen) Namen gesegnet zu sein, den diverse Personen wie Modedesigner, Leute mit Fotoprojekten, richtige Fotografen, Schüler mit Privatwebsites etc. haben, quer verstreut von Oklahoma bis Oettingen. Und ich find mich beim Ego-Googeln nicht mal, wenn ich es ernsthaft versuche. :D Ich hab diverse E-Mail-Adressen für unterschiedliche Zwecke (Newsletter, Online-Bestellungen...), gebe meinen richtigen Namen nur an, wo es sein muss und benutze meinen zweiten oder dritten Vornamen, wenn ich absolut nicht gefunden werden will.

      Generell bin ich auch ziemlich vorsichtig, wenn's um solche Sachen geht, aber nicht überpanisch. Ich hab mir einfach gewisse Verhaltensmuster im Internet angeeignet und danach funktioniert das ganz gut. Den Steckbrief hier im Forum passt da auch ganz gut rein - mir ist es egal, wenn ihr wenn wisst, wo ich wohne, denn ich nehme mal an, dass keiner von euch große Lust hat, eine ganze Kanareninsel nach mir abzusuchen. :D Meinen Namen wisst ihr eh und das ist für mich auch kein Problem, siehe oben. Gibt hunderte von Typen mit meinem Namen. Und was für Filme und Serien ich schaue, was für Schauspieler ich mag, meine Hobbys... Wen's interessiert, freut es sicher, dass ich das ausgefüllt habe. Wer mich stalken will, dem bringt es nicht recht viel. ;) Sollte ich mal jemanden sehen, der sich komisch verhält und auf Teneriffa alle Leute auf der Straße nach nem Typen namens Jim mit Hobbys X und Y absucht, werde ich meine Meinung gerne revidieren. Bis dahin... mach ich so weiter wie bisher.
    • Grandmaster-C schrieb:

      Worauf ich aber besonders stolz bin ist das weder Google noch irgendeine Personensuchmaschinen Daten von mir haben, für die bin ich praktisch nicht existent. Also irgendwas mach ich wohl richtig.

      Jimmi24 schrieb:

      Und ich find mich beim Ego-Googeln nicht mal, wenn ich es ernsthaft versuche.
      Gratuliere Euch, dass Ihr es bisher geschafft habt, anonym durchs Internet zu "geistern" und drücke Euch natürlich die Daumen, dass es auch dabei bleibt. :grin_still:

      Vielleicht leide ich ja auch unter einer Art "Web-Paranoia" oder habe einfach schon zu viel 24 gesehen, :zwinker: aber wer kann schon voraussehen, wie sich das alles weiter enwickelt? Ich befürchte einfach, dass die Mechanismen, die da im Hintergrund wirken, irgendwann immer drastischere Ausmaße annehmen – und dann selbst sowas Profanes wie die von Grandmaster-C bespielhaft angeführten Hobbies mit anderen Daten verknüpft werden könnten. Auch weil der User einfach gar nicht mehr durchschauen kann, wer mit wem, und sei es über sieben Ecken, zusammenarbeitet, Daten austauscht oder schlicht und einfach verkauft. Für mich ist der "gläserne User" einfach ein Unding!

      Viele sind sich dieser Möglichkeiten sehr wohl bewusst, sehen hierin aber trotzdem kein Problem, solange alles, was im Netz über sie zu finden ist, für sie vertretbar ist. Ist diese Einstellung einfach nur blauäugig, nicht weit genug gedacht oder doch einfach nur tough?

      Ich halte es jedenfalls für bedenklich, dass User, die Facebook & Co. im Grunde als öffentliches Tagebuch benutzen, wohl wirklich einfach nicht weit genug denken, sich also die Konsequenzen nicht bewusst machen oder es aus Gruppendynamik, oder welchem Grund auch immer, auch gar nicht wollen.

      Wenn man nicht in der Generation Y herangewachsen und schon von Kindesbeinen an mit Handy und Internet groß geworden ist, ist das aber vielleicht auch leicht gesagt. Denn welche Maßnahmen sollen dem wirklich effizient entgegenwirken?

      Hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber ich bin ganz schön froh, der Generation Ü30 anzugehören (zumindest was den Datenschutz anbelangt). ;)



      PS:

      Jimmi24 schrieb:

      Sollte ich mal jemanden sehen, der sich komisch verhält und auf Teneriffa alle Leute auf der Straße nach nem Typen namens Jim mit Hobbys X und Y absucht, werde ich meine Meinung gerne revidieren. Bis dahin... mach ich so weiter wie bisher.
      Weiß nicht, wo Du das immer hernimmst, aber selbst bei solch einem eigentlich ernsten Thema fällt Dir noch was Witziges ein. Dein Blick in dieser Situation wäre es sicher schon Wert, dass sich wirklich mal jemand die Mühe macht! :03:
    • [Blockierte Grafik: http://www.smilies.4-user.de/include/Haushalt/smilie_haus_110.gif]
      *abstaub*

      Heute bei Spiegel Online gelesen: Ein Jahr Snowden-Enthüllungen: Machtloser Held, schamlose Mächtige.

      Schon vier Jahre alt, ist der 2010 von mir eröffnete Thread aktuell wie nie. Daher würde es mich einmal mehr interessieren, wie ihr zu dem Thema im Allgemeinen und zur "Ära" Snowden im Besonderen steht!?

      An meiner Meinung über und dem Umgang mit dem "Neuland" hat sich seit damals jedenfalls nichts geändert. Für mich bringt es der oben verlinkte Artikel daher - selbst oder gerade für SPON-Verhältnisse - mit seltener Ehrlichkeit auf den Punkt und ist es daher allemal wert, weiter verbreitet zu werden... :)

      LG, Annie
    • Kaum zu glauben, dass der Thread schon vier Jahre alt ist. Hier mal was ich dazu denke:

      Datenschutz im Internet ist schwierig. Leider ist für mich aber auch klar, dass es vielen einfach egal ist. In meinem Freundeskreis (das sind die 18-20 Jährigen) bekomme ich immer wieder zu hören:
      • „die NSA kann das meinetwegen alles wissen, ich habe ja nichts Illegales getan“ oder
      • „man kann sich doch sowieso nicht schützen“.
      Ich sehe das jedoch komplett anders. Meiner Meinung nach ist das Recht auf Privatsphäre und den Schutz unserer persönlichen Daten ein sehr wichtiges und ernst zu nehmendes Recht, das auch im Internet gellten sollte. Wenn wir zulassen, dass man uns ständig und unbegründet ausspäht, leben wir in keinem Rechtsstaat mehr, sondern in einem Überwachungsstaat. Vielleicht stehen wir dann irgendwann einmal an dem Punkt, an dem wir unsere Unschuld aktiv beweisen müssen, nur weil ein Algorithmus aus den über uns gespeicherten Daten errechnet hat, dass wir wahrscheinlich Terroristen sind. Die Algorithmen, die zur Auswertung der Daten verwendet werden, stellen somit praktisch jeden unter Generalverdacht, der gewisse Parameter erfüllt (beispielsweise bestimmte Suchbegriffe bei Google eingibt).
      Deshalb bin ich auch der Meinung, dass Edward Snowden kein Krimineller ist. Es gibt schließlich so etwas wie Bürgerpflicht. Er konnte nicht mit dem Gedanken leben, die geheimen Machenschaften der NSA geheinzuhalten und hat sie über internationale Journalisten veröffentlicht. Dabei sind keine Soldaten oder Agenten zu Schaden gekommen. Zum Helden würde ich ihn andererseits auch nicht stilisieren, ich glaube einfach, dass dieses Thema uns alle angeht und Snowden deshalb richtig gehandelt hat.
      Auch die Aussage, dass man sich im Internet nicht schützen kann, stimmt nicht ganz. Seitdem die ganze Ausspähaffäre ans Licht gekommen ist, benutze ich beispielsweise nicht mehr ausschließlich Google, sondern Suchmaschinen mit Proxy (startpage.com; ixquick.de; metager.de). Dabei ist mir aufgefallen, dass die Suchergebnisse teilweise deutlich vielfältiger sind. Denn nicht nur die NSA sammelt haufenweise Daten, sondern auch Google & co.
      Wer den Firefox Browser verwendet, kann ja mal das Add-on „Ghostery“ installieren. Es ist überraschend, wer alles versucht einen im Netz zu verfolgen.
      Außerdem sind meine Mails verschlüsselt und ich habe kein Facebook, WhatsApp oder Twitter. Zugegeben, der Verzicht auf die sozialen Netzwerke war am Anfang nicht ganz freiwillig, doch mittlerweile bin ich meinen Eltern dankbar. Ich bin über Google nicht zu finden!

      So das war’s erst mal von mir zum Thema Datenschutz im Internet, auch wenn ich darüber noch Seitenweise schreiben könnte.
      Mehr zur Digitale Selbstverteidigung gibt es bei Digitalcourage. Es lohnt sich wirklich die Website mal zu besuchen, denn man ist nicht völlig wehrlos!
      digitalcourage.de/support/digitale-selbstverteidigung

      PS: Oh weh, Schlagwörter wie Snowden, Terroristen und NSA alle in einem Beitrag :/
    • Meiner Ansicht nach sollte man hier realistisch bleiben.

      Es ist klar, wenn man sein gesamtes Privatleben in sozialen Netzwerken zur Schau stellt, dass sich dadurch gewissen Gefahren ergeben.

      Aber bei einem "normalen" Gebrauch des Internets, finde ich manche "Panikmacherei" vieler Medien etwas überzogen.

      Bin selber in sämtlichen Foren, Online-Kaufhäusern, usw. angemeldet.Auch in sozialen Netzwerken.
      Teils mit anonymen Mailadressen, teils mit Persönlichen.Ich finde es nicht bedenklich, wenn man das zB Land oder die nächste größere Stadt in der man wohnt angibt.
      Dass man nicht unbedingt überall die genaue Adresse des eigenen Hauses angibt, müsste selbst einem "Internet-Newbie" klar sein.
      Viele zucken auch zusammen, wenn man hört, dass die Telefonnummer irgendwo gespeichert wird, vergessen aber, dass diese auch im Telefonbuch steht (mit der gesamten Wohnadresse).
      (Klar nicht bei allen aber bei sehr sehr vielen).
      Das Internet ist für mich genauso wie vieles anders auch. Wenn man es ordnungsgemäß und mit etwas Vorsicht genießt, dann hat man auch keine sonderlichen Probleme damit.

      Bis auf die üblichen Spam-Mails gab es bei mir auch noch nie welche.

      2JackBauer4 schrieb:

      Die Algorithmen, die zur Auswertung der Daten verwendet werden, stellen somit praktisch jeden unter Generalverdacht, der gewisse Parameter erfüllt (beispielsweise bestimmte Suchbegriffe bei Google eingibt).


      Ich glaube nicht, dass durch Suchbegriffe irgendwelche Behörden einen Verdacht schöpfen. Meiner Ansicht nach beginnt das erst mit der aktiven Kommunikation/Benutzung bei verbotenen Seiten/Foren.
    • 2JackBauer4 schrieb:

      PS: Oh weh, Schlagwörter wie Snowden, Terroristen und NSA alle in einem Beitrag :/

      Genau deshalb hatte ich schon fast befürchtet, dass sich hier niemand trauen würde, etwas dazu zu schreiben. ;) Umso mehr vielen Dank für Eure Antworten! Interessant übrigens, dass Ihr Beiden das so unterschiedlich seht und handhabt.

      Ich persönlich empfinde den Umgang der Medien mit diesem Thema absolut nicht als "Panikmacherei", sondern glaube im Gegenteil, dass sie da gar nicht kontinuierlich genug dranbleiben können. Denn wie man sieht, ändert sich im Großen und Ganzen... nichts. Nicht in den Köpfen der Bevölkerung, nicht bei den großen Unternehmen und erst recht nicht vonseiten der Politik oder der Behörden - und das im Jahr eins nach Snowden. :thumbdown:

      Ich bin da in allen Punkten jedenfalls ganz bei Dir, 2JackBauer4, und btw lieben Dank für Deine Tipps und auch Deinen Link zu Digitalcourage. Echt lohnenswert, da mal mehr als einen Blick drauf zu werfen!


      Roob96 schrieb:

      Ich glaube nicht, dass durch Suchbegriffe irgendwelche Behörden einen Verdacht schöpfen. Meiner Ansicht nach beginnt das erst mit der aktiven Kommunikation/Benutzung bei verbotenen Seiten/Foren.

      Ich glaube im Gegenteil, dass es noch viel schlimmer ist bzw. wird. Erst letztens war ja in der Diskussion, dass der BND 300 Millionen Euro zusätzlich beantragt hat, um u.a. die Analysemöglichkeiten bei der Überwachung sozialer Netzwerke ausbauen zu können. Nun haben die Medien zurückgerudert, da der Bundestag "nur" sechs Millionen bewilligt hat. Abgesehen davon, dass ich das für Augenwischerei halte, zeugt allein die Absicht nicht gerade davon, dass dem BND großartig am Schutz der verfassungsmäßigen Rechte der Bürger gelegen ist, oder? Und dabei frage ich mich lieber gar nicht erst, was "Ausbau" in Hinblick auf die Möglichkeiten bedeutet, die der BND bereits jetzt hat.

      Die Oberkrönung der letzten Zeit ist für mich aber Generalbundesanwalt Range, der im Ermittlungsverfahren um den Abhörskandal des Kanzlerinnen-Handys alles in allem eine echt peinliche Figur abgibt (Seine freudschen Versprecher Nasa bzw. SNA statt NSA sind da im Prinzip nur eine mehr oder weniger lustige Randnotiz.). Ganz zu schweigen davon, dass es ein Unding ist, dass überhaupt nur wegen der Abhörung eines einzelnen Handys ermittelt wird, frage ich mich, wer denn noch für den "gemeinen" Bürger einstehen soll, wenn nicht ein derart hochrangiger "Hüter des Rechts"?

      Und für alle, für die das theoretisch zu wenig greifbar ist, empfehle ich mal diesen Link zu einem Experiment, das der WDR im vergangenen Sommer durchgeführt hat: daserste.de/information/ratgeb…ginternet-200713-100.html

      Man tausche WDR-Team gegen NSA, GCHQ & Co., deren technische Möglichkeiten um ein vielfaches höher sind, als die eines Fernsehsenders und schon wird auch für den Ottonormalbürger ein meiner Meinung nach bedenklicher Schuh draus...
    • Mal eine interessante, andere Herangehensweise, sich des Themas Überwachung & Co. anzunehmen...

      YouTube Channel - Last Week Tonight with John Oliver: Government Surveillance (HBO)


      Und für alle, die kein bzw. nicht genug Englisch verstehen, hier ein Hintergrundartikel zum Thema/Video auf Zeit Online:
      zeit.de/digital/datenschutz/20…ard-snowden-interview-nsa