Angepinnt Melancholia (2011)

    • Melancholia (2011)

      Laut einiger News, die ich gerade u.a. bei Gala.de gelesen habe, wird 2011 einen neuer Film mit Kiefer ins Kino kommen: Melancholia.

      Kirsten Dunst Kirsten Dunst wird melancholisch
      Kirsten Dunst spielt im neuen Science-Fiction-Film 'Melancholia' mit.

      Der 27-jährigen Schauspielerin ('Spider Man') wurde nach Charlotte Gainsbourg, Kiefer Sutherland und Udo Kier jetzt auch eine Rolle in dem Streifen von Lars von Trier zugesichert.
      Hier der Link: gala.de/stars/ticker/BSBS10161…t-wird-melancholisch.html

      Habe mit Hilfe der Suche nichts gefunden, was mich etwas überrascht, da die Dreharbeiten schon kommenden Juli beginnen sollen. Weiß jemand schon mehr darüber?


      EDIT:
      Gibt immer noch nichts großartig Neues, obwohl der Sommer doch gar nicht mehr so weit ist... Allerdings habe ich zumindest gerade gelesen, dass der Film als europäische Co-Produktion mit der Kölner Zentropa International realisiert werden soll und von der Filmstiftung NRW mit 145.000 Euro unterstützt wird. "Mein" Bundesland ist an nem Film mit Kiefer beteiligt... *freu*


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      EDIT 2:
      Endlich ein paar Neuigkeiten! Auf einer Pressekonferenz am Montag erklärte Regisseur Lars von Trier, dass die Dreharbeiten zu Melancholia am 22. Juli im schwedischen Trollhättan begonnen haben und bis zum 8. September andauern sollen.

      Von Trier, der schon früher erklärt hatte, dass es keine "happy endings" in seinen Filmen mehr geben soll, beschreibt Melancholia als "psychologischen Endzeit-Katastrophenfilm".

      Trotz der Pressekonferenz wird vom Plot des Films, der auf den Filmfestspielen von Cannes vorgestellt werden soll, nicht allzu viel verraten. Zusammengefasst zumindest schon mal soviel: Melancholia ist der Name eines riesigen Planeten, der sich auf bedrohliche Weise der Erde nähert. Es wird eine Hochzeit der Darsteller Alexander Skarsgård und Kirsten Dunst geben, für die es einige Tage nach der Trauung tragisch endet.

      Über Kiefers Rolle im Film habe ich noch nichts herausbekommen. Auf der Pressekonferenz beschreibt er Melancholia als "gnadenlos ehrlich" und sagt weiter, dass er es liebt "live, also ohne Proben zu drehen".

      Zum Nachlesen hier mal ein paar Links, bei denen es auch ein paar Fotos der Pressekonferenz zu sehen gibt (...Kiefer mit Hosenträgern - irgendwie ein ungewohnter Anblick. :zwinker: :(
      thelocal.se/28052/20100728/
      okmagazine.com/2010/07/melanch…-off-to-sweden-for-press/
      dearcinema.com/news/lars-von-t…ting-his-next-melancholia

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Annie03 ()

    • ich hoffe das Kiefer nicht blos so ne Mini Rolle kriegt :13: so wie David Hasselhoff im neuen Knight Rider Film, man macht rießeig Werbung mit ihm, und dann siehst du ihn 3 Min. im Film xD

      aber der Inhalt vom Film klingt gut, Endzeitgeschichten sind immer toll :grin_still:
    • Jack-Fan schrieb:

      ich hoffe das Kiefer nicht blos so ne Mini Rolle kriegt :13: so wie David Hasselhoff im neuen Knight Rider Film, man macht rießeig Werbung mit ihm, und dann siehst du ihn 3 Min. im Film xD

      aber der Inhalt vom Film klingt gut, Endzeitgeschichten sind immer toll :grin_still:

      das hoff ich auch, aber ansonsten endlich wieder neue Kinokost mit Kiefer. Der Film ist Pflichttermin. :daumen:



      MfG



      M.V.V.M.
      Ich glaube das menschliche Bewusstsein ist ein tragischer Fehltritt der Evolution. ---- RUST Cohle

    • Try to imagine that hope is our ship for the soul - Center of the Universe/Kamelot
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yvonne ()

    • SarahMyers schrieb:

      Danke für den Artikel, Yvonne, er ist sehr witzig geschrieben. :daumen: :grin_still:

      Stimmt ... ich musste auch mehrfach grinsen. Z.B. hier: "Einzig Kiefer Sutherland verhält sich professionell: Er spricht im hörbaren Phon-Bereich und schafft mehr als drei Sätze hintereinander." :D Ich bin ja echt mal gespannt auf diesen Film, denn viel verraten wird ja noch nicht.

      @Annie03 & Yvonne: Danke für die Links. :knuddel:

      Gruß
      Schusy
    • Diese Neuigkeiten vom Filmfestival in Cannes, die ich gerade auf Spiegel.de gelesen habe, gefallen mir aber gar nicht! :sad:

      Also, entweder wollte van Trier mit seinen Äußerungen (mal wieder) einfach nur Aufsehen erregen oder er hat sich da unbedacht in etwas hineingeredet oder das ist (s)eine spezielle Art von Humur. Nichts desto trotz einfach ein ganz klares "No-Go"!!! :thumbdown:

      Bleibt zu hoffen, dass sich die Festivalleitung nicht doch noch dazu entschließt, "Melancholia" aus dem Rennen um die Goldene Palme zu nehmen. Fänd ich für Kiefer & Co. echt schade! Allerdings hege ich nun Zweifel, ob das mit dem Preis überhaupt noch was werden kann. :S

      Was meint Ihr?

      LG, Annie
    • Danke für den Artikel!
      Man muss dazu sagen - die Äußerungen sind echt alles andere als schlau gewesen, aber irgendwie reagiert die Festivalleitung da auch über (finde ich persönlich). Lars von Trier redet doch vermutlich einen Großteil seines Lebens solch provozierendes Zeugs - bei so gut wie jeder Pressekonferenz, die er gibt, kommen vielleicht nicht solche heftigen, aber auch nicht geringe Provokationen heraus - er erregt eben gerne Aufmerksamkeit mit seinen wirren Monologen (und nicht zuletzt mit seinen Filmen). Und dann der "Rausschmiss"? Immerhin haben sie den Film nicht aus dem Rennen gezogen, soweit ich weiß, aber die Chancen, einen Preis zu gewinnen, werden jetzt sicher fallen - wie du sagst, Annie, für die Crew und die Schauspieler ist das echt nicht schön und auch ungerecht, da sie ja damit nichts zu tun hatten.

      Den Film selbst würde ich wirklich gerne sehen wollen, im Trailer sieht die Szenerie echt wunderschön aus. Das ist mal ein Projekt von Kiefer, welches ich sehr interessant finde. :daumen:
    • ich bin schon sehr gespannt auf den film. leider dauert es ja noch einige zeit, bis er hier in deutschland im kino läuft... der trailer ist schon sehr vielversprechend! wobei ich immer probleme hab, serienhauptdarsteller in kinorollen zu akzeptieren. :sleep01: auch wenn kiefer im film absolut keine ähnlichkeit mit seinem alten ego jack hat, so wartet mein unterbewusstsein dennoch auf ein put your weapon down oder dammit :dev:

      nun, wie dem auch sei, ich denke der film ist sehenswert! :cool1:
      "You don't have any more useful information, do you?"
      "I do.."
      "No, you don't."
    • Ich habe erst mal überlegt, ob ich den Film gucke, aber ich denke, ich werde wohl "müssen" - so einen derart intensiv auf die "Bildsprache" bezogenen Film sollte man einfach im Kino gesehen haben. Sonst ärgere ich mich am Ende wieder, dass ich nicht im Kino war, wie bei so vielen anderen Filmen auch. :zwinker:
      Ich freue mich aber auch schon auf dem Film - die meisten Kritiken sind ja positiv (sollte sicher nicht der ausschlaggebende Grund für den Kinobesuch sein, aber es ist ein effektiver "Gradmesser") und man sollte wohl keinen "Actionfilm" im konventionellen Sinne erwarten. Schön ist, dass von mehreren Kritikern auch Kiefers schauspielerische Leistung positiv hervorgehoben wird. Kiefer hatte in den letzten Jahren kein so glückliches Händchen bei der Filmauswahl bewiesen. Also ... lasst den 6. Oktober nur kommen ... :grin_still: Bin auch gespannt auf die vielgerühmte schauspielerische Leistung von Kirsten Dunst. :daumen:
    • Nachdem ich mir Melancholia nun gestern im Kino angeschaut und eine Nacht darüber geschlafen habe, fällt mein Urteil irgendwo zwischen "faszinierend" und "das war nichts" aus. :S

      Der Film lebt zweifellos von einer eindrucksvollen und sehenswerten Bildsprache, was nicht zuletzt an der exzellenten Kameraarbeit, am Schnitt und den Stilmitteln der Inszenierung liegt. Und auch die Darsteller liefern allesamt eine herausragende Leistung ab (für die neben Kirsten Dunst mMn allen voran auch Charlotte Gainsbourg einen Preis in Cannes verdient gehabt hätte!).

      Doch sobald ich die imposanten Bilder mal außen vor lasse, hinterlässt der Film bei mir wenig Eindruck. Erstens wirkt die Handlung – alle Lars von Trier-Fans mögen mir vergeben – irgendwie unausgereift; zweitens gerät das Weltuntergangsszenario und damit der vermeintliche Hauptdarsteller, der Planet Melancholia, nach dem der Film ja schließlich auch benannt wurde, zu sehr in den Hintergrund; drittens und damit zum für mich entscheidensten Aspekt, fehlt mir größtenteils eine wie auch immer geartete Identifizierung mit den Figuren, denn die Handlungen der Akteure bleiben über weite Strecken des Films meilenweit von dem entfernt, wie Menschen wohl in einer solch (lebens-)bedrohlichen Situation reagieren würden – zumindest meiner Vorstellung nach.

      Aber mal der Reihe nach... (All jene, die sich den Film noch anschauen und nicht zu viel verraten bekommen wollen, sollten jetzt vielleicht besser nicht weiterlesen!)

      In der Regel mag ich es, direkt in die Handlung geworfen und mit den Figuren konfrontiert zu werden. Jedoch erwarte ich, dass mir die Charaktere dann nachträglich erklärt werden. Diese Erklärung und somit ein Verständnis für die Entwicklung der Figuren fehlt größtenteils aber entweder ganz oder fällt viel zu oberflächlich aus. Selbst das Verhältnis der beiden Hauptcharaktere, der Schwestern Justine und Claire, wird irgendwie nicht ausreichend er- und geklärt. Vieles lässt sich nur aufgrund der Beziehungsgeflechte, die auf der Hochzeit von Justine bestenfalls angerissen werden, erahnen. Damit bleibt für mich zu viel Hintergrundwissen reine Spekulation und die Nebendarsteller, die weit mehr Potential gehabt hätten, werden im Grunde zu Beiwerk degradiert. Auch das ist für mich ein großes Manko des Films, denn hier hat von Trier meines Erachtens nach ein erstklassiges Darsteller-Essemble verpulvert, dass für das Portrait der beiden weiblichen Hauptfiguren von zu flüchtiger Bedeutung ist. Geringe Screentime muss nicht unbedingt nichts sein, aber selbst Claires Mann, der anders als die meisten Charaktere in der zweiten Filmhälfte noch mitspielen darf, bleibt für mich irgendwie unscheinbar. Von den geschiedenen Eltern der beiden Schwestern, dem Kurzzeitehemann von Justine, dem Wedding-Planner, dem arroganten, selbstverliebten Chef Justines, und und und, mal ganz abgesehen...

      Hier hat das Motto "Weniger ist mehr" schlichtweg versagt, so dass mir ein Mitfiebern, ein Mitleiden, ein sich Hineinversetzen in die Figuren und selbst das Verachten eines Charakters nur selten gelungen ist. Eigentlich schade... Unterm Strich fällt mein Fazit nur deshalb nicht völlig vernichtend aus, da der Handlungsminimalismus (Der sicher auch Freunde haben dürfte!) durch die wirklich kunstvolle Bildwirkung relativiert wird.

      Abschließend noch ein paar Worte zu Kiefers Leistung: Er spielt seine Rolle wirklich gut und dennoch bleibt er als Claires Mann, Leos Vater, Justines Schwager, als Schwiegersohn, etc. aus den schon oben angeführten Gründen relativ blass und farblos. Seine Entwicklung vom Hochzeitsausrichter seiner Schwägerin und beigeistertem Hobbyastronom zum Selbstmörder bleibt leider viel zu unbeleuchtet. Dass er es letztendlich nicht ertragen kann, sich bzgl. Melancholia geirrt und auch seine Familie dadurch einem Irrglauben ausgesetzt zu haben, ist als Motiv seiner Handlung leider genau so interpretativ, wie (zu) vieles im Film. Trotzdem war die Wahl dieser Rolle für Kiefer sicher kein "Griff ins Klo", da sein schauspielerisches Können oft genug durchblitzt und es, ungeachtet meiner Meinung bzgl. dieses Films, sicher eine Bereicherung für einen Schauspieler ist, mal mit einem Regiesseur wie Lars von Trier gearbeitet zu haben.

      BTW brauche ich wohl nicht zu erwähnen, dass es sich schon deshalb gelohnt hat, mal wieder ins Kino zu gehen, um Kiefer endlich mal auf einer großen Leinwand zu erleben. :biglove: In diesen Genuss bin ich nämlich vorher – warum auch immer – noch nicht gekommen und den sollte man frau sich nicht entgehen lassen. :zwinker:

      LG, Annie



      *EDIT*

      Auch wenn ich, wie oben nachzulesen, nicht die größte Befürworterin von Melancholia bin, ist folgende Nachricht sicher eine Erwähnung wert:
      Der Film "Melancholia" des dänischen Regisseurs Lars von Trier hat bei den Nominierungen für den Europäischen Filmpreis 2011 abgeräumt. Der Streifen wurde am Samstag beim Europäischen Filmfestival in Sevilla (Spanien) für gleich acht Kategorien nominiert.
      Nachzulesen unter: http://www.infranken.de oder auch auf der offiziellen Seite: http://www.europeanfilmacademy.org

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Annie03 ()

    • hallo, habe mir jetzt auchmal den film angesehen,aber mir fällt nur " langweilig und total doof " dazu ein....klar gibt es ein paar schöne, gewaltige bilder zu sehen , aber ein paar szenen mit kiefer sutherland machen für mich daraus auch keinen guten film. hoffentlich kommt da mal bald wieder was gutes mit ihm, denn vermissen tue ich ihn schon sehr...mal sehen was es mit seiner neuen serie auf sich hat...der trailer klingt jedenfalls vielversprechend.
      was mach ich nur in der langen wartezeit???
      liebe grüße
      tommy
    • Am Sonntag, 24.8. kommt der Film "Melancholia" mit Kiefer im Fernsehen. Er wird auf Tele 5 um 22:40 Uhr ausgestrahlt, anschliessend wird noch ein älterer Film mit ihm gezeigt. "Twin Peaks" folgt um 1:15 Uhr auch auf Tele 5.
      Viel Spass beim schauen...
      lieben Gruss
      Tommy :24rocks: