8x20 - 11 a.m. - 12 p.m.

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    • Ich muss mich erstmal vom Schock aus Lost E14 erholen, aber nun gut. Diese 24 Folge war echt sehr gut gemacht. Alles drin was
      man zur Unterhaltung brauch. Ich unterstreiche es, dass Dana Walsh so richtig als "Schlampe" in den Gang kam, sehr sehr geil
      geschauspielert, Respekt. Allerdings wundert mich hier im Forum einiges. Alle tun so als ob Jack nun am Rande des Universums
      der Unvernunft gleitet. Nee, Erinnerung bitte. Jack ist die Tragikfigur, aber er hat auch Nina am Boden liegend erschossen, und meinte
      es war Notwehr. Er war schon immer so, nur wird nun mehr draus gemacht, gar nicht mal schlecht. Respektabler Weise hätte er aber
      durch den Hirnstamm, also von hinten schießen müssen - nicht in die Brust. Gezieht sich nicht als Ex-Soldat was er da veranstaltet.

      Alles in allem aber jetzt am Ende ne geile Season8 muss ich echt gestehen. Cole knallt den Typen von Dana weg, da wurde sich
      auch net groß drum gekümmert. Sehr kalt alles, und viele Schnitzer wie immer seit Season7.

      Trotzdem, sehr gut, da beste Unterhaltung. :wolke_7:
      regards RSix-Cookie | techno-logic.de
    • SarahMyers schrieb:

      Und ich frage mich sowieso, warum Jack Dana nicht noch (wenigstens ein bisschen :zwinker: ) am Leben gelassen hat, denn wer sagt denn, dass Jack diese Video-Datei tatsächlich weiterbringt, d.h. dass sie wirklich etwas Wertvolles enthält? Hätte er sie nicht wenigstens so lange am Leben lassen müssen, bis die Infos darauf verifiziert sind?
      Na ich denke das ist nicht so abwegig. Er hatte Dana so weit, dass sie reden wollte. Halt noch gegen eine Imunitätssicherung. Dennoch war klar, dass sie nichts mehr hat zum pokern. Also bringt die Datei irgendetwas oder sie bzw Dana ist wertlos. So denkt meiner Meinung nach Jack auch und demnach gabs keinen Grund Dana leben zu lassen. Alles relevante was Dana hatte bzw wissen konnte war die Datei.


      RSix-Cookie schrieb:


      Alles in allem aber jetzt am Ende ne geile Season8 muss ich echt gestehen. Cole knallt den Typen von Dana weg, da wurde sich
      auch net groß drum gekümmert. Sehr kalt alles, und viele Schnitzer wie immer seit Season7.
      Das mit Cole war etwas anderes. Der Typ hat versucht Cole und Dana umzulegen und Cole hat in Notwehr zurückgeschossen. Das Verschwinden lassen der Leichen darf man nur als Schadensbegrenzung verbuchen. Ohnehin, weiß hier einer von uns genau was in Cole's Bericht steht, den er schreiben musste als Hastings ihn zusammengestaucht hat wegen Dana? Damals hatte ich das Gefühl dort steht die ungetrübte Wahrheit.

      Annie03 schrieb:

      Einerseits ist seine Rache natürlich ein spannender Aufhänger für die letzten Folgen, aber andererseits ist es mMn wirklich langsam fraglich, ob man ihm denn so "unangetastet" wirklich ALLES durchgehen lassen darf (fiktive Serie hin oder her)!?
      Klar wieso nicht. Es geht nie um Gesetz bzw allgemeiner formuliert um Recht oder Unrecht. Es geht um Charaktere die auf das reagieren was ihnen das Leben vorsetzt. Da kommen Mörder davon bzw Terroristen halten irgendwie die Oberhand. Da kann man ruhig auch Jack Dinge tun lassen die nicht mehr so kosher sind. Und unangetastet ist er ja nun nicht mehr so wie ich finde. Man gewinnt ja immer mehr das Gefühl, dass das mit Jack kein gutes Ende nimmt. Dennoch, ungeachtet diesem Gefühl, kann ich zumindest für mich sagen, dass Jack gern auch grober mit der Sense vorgehen kann. Wenn er in seiner Wut auch noch Taylor mit platt macht ist das vielleicht nicht unbedingt toll, aber halb so schlimm. Sie hat mit der Vertuschungsaktion und der Erlaubnis zur besonderen Handhabe von Dana Dreck am Stecken - nicht zuletzt ihr böses Verhalten Jack gegenüber. ;)
      Ich mein deine Aussage zielt ja auf die Moral ab. Ob es so einen Helden geben darf und für viele ist ja Jack genau das. Letztlich wird ja in der Realität selbst von Leuten in der Politik, der Polizei, dem Militär und ähnlichem Jack Bauer und seis auch nur scherzhaft, als Vergleich herangezogen. Tja, für mich ist seine Moral Gold wert. Sogar noch viel mehr wert als wie ich es für mich selbst halten würde. An seiner Stelle hät ich den saustall schon viel früher den Krieg erklärt. Gesetze, Recht, Unrecht, sind ja wichtige Dinge, aber nur, wenn sie eben auch Geltung haben. Werden sie gebeugt gibt es keinen Grund nach diesen Regeln zu spielen. Das ist ja die Position die Jack auch schon immer ein stück weit vertreten hat - siehe Menschenrechte bei der Bekämpfung von Gefahren. Was ich letztlich damit auch sagen will ist. Ich habe lieber einen Jack der auf Rache ist, als heuchlerische Politiker, paragraphenreitende Moralisten die am Ende nur daneben stehen können, weil sie keine Probleme lösen können. Will sagen diese Moral ist mir mehr wert als bedeutungsloses pochen auf Gesetze und Recht das so oft nichtmal das Papier wert ist auf dem es geschrieben steht.

      Annie03 schrieb:

      Fast alle hier sind sich ziemlich einig, dass – wie Du es ja auch ganz deutlich formulierst – Jack Mord begangen hat. Und irgendwie scheint ebenfalls fast niemand ein Problem mit dem Rache-Motiv zu haben. Warum sehe ich das mit weitaus gemischteren Gefühlen?
      Rache und Gerechtigkeit. :) Völlig unbedeutende Diskussion. Derartige Personen/Verbrecher gehören bestraft. Kuhhandel die soetwas vertuschen sind widerwertiger und deren Sinn dahinter wertloser als alles andere. Nina, Henderson xyz Terrorist, Dana sind bedeutungslose Personen, die ihr Recht auf was auch immer längst verspielt haben. Man tut der Welt einen Gefallen, wenn man sie von solchen Leuten befreit. Ob das nun Mord, Notwehr oder sonstetwas ist, was dahinführt ist egal. Ob man das Rache oder Gerechtigkeit nennt ist auch egal - lediglich schön wenns der rachenehmenden Person noch etwas gibt. Kritisch wirds nur wenn unbeteiligte unter die Räder kommen - z.B. Secret Service Leute wenn Jack Logan umlegen will und ähnliches. Aber das ist Berufsrisiko oder aber schlicht und ergreifen Kollateralschaden. Shit happens sozusagen, bedauerlich aber so ist das nunmal.

      Ich verweise gern noch mal darauf, dass
      ich da eine eindeutige Parallele zu Tony in der letzten Staffel sehe.
      Nur dass der O-Ton da nicht so einstimmig in Richtung "Ist ja klasse,
      Tony auf Rachefeldzug" ging.
      Also ich für meinen Teil hatte damit kein Problem. Die Logik darin war für mich bestechend genug. Tony ging jedoch einen Schritt zu weit - er fiel ja vorher in ein tiefes Loch wo er sich erstmal als Söldner verdingte. Aber selbst das ist für mich nicht so schlimm. Man muss halt sehen wo man bleibt und mit den Konsequenzen leben. Dennoch ging Tony eindeutig das Risiko ein Unschuldige in Gefahr zu bringen bzw sogar selbst zu töten, siehe FBI-Chef. Davon ist Jack ja noch etwas entfernt - nicht mehr viel vielleicht, aber schon noch. Dennoch, habs ja oben auch schon geschrieben. Grade jemand wie Jack würde bei mir Narrenfreiheit genießen. Der Mann hat so verdammt viel getan das er das gar nicht wieder schlecht machen könnte. Vielleicht wäre sein Kredit nach ner handvoll zerstörter Großstädte ausgeglichen, aber da ist ja noch genug Luft. ;)

      rsixcookie, ist das bruxe boxleitner in deinem avatar?
      Ja das ist er. Nehms mir mal raus zum Abschluss als Fremder diese Frage zu beantworten. :)

      bye

      Ceilin
    • @ Ceilin: Wollte gar nicht zu sehr in die Rolle des Moralapostels gelangen, denn Diskussionen bzgl. Moral gab es bei 24 nun wirklich schon mehr als genug... :zwinker:

      Ich mag hin und wieder auch mal ganz gern nen "Badass-Jack" in Aktion sehen, aber er ist und bleibt eine fiktive Figur, bei der es für mich mehr als fraglich wird, wenn – wie Du sagst – sogar reale Politiker, Polizisten, etc. Jack Bauer schon als eine Art "Vorbild" heranziehen, und sei es auch nur scherzhaft.

      Ich akzeptiere im Übrigen alle, die sich in ihrer privaten Zeit Actionfilme eben der Action wegen ansehen – weil sie's halt unterhaltsam finden. Mir ist "Rumgeballere" nur um der Aktion Willen aber einfach zu wenig, und Rache üben um jeden Preis erst recht.

      Was "Rache und Gerechtigkeit" anbelangt halte ich die Diskussion keineswegs für unbedeutend. Aber hierbei würde man viel zu schnell wieder bei Themen wie der Legitimation von Folter, Sinn der Todesstrafe u.s.w. landen und das sind und bleiben nun mal Endlos-Diskussionen...

      Ich bin jedenfalls froh, dass Jack auch Charaktere wie z.B. Chloe zur Seite gestellt werden, die einfach erkennen, wie es um sein Seelenheil bestellt ist und sogar die Notwendigkeit eines Seelenklempners in Betracht ziehen. :03: Denn das sind mMn die "Zwischentöne", die 24 nicht nur zu einer simplen Gut-gegen-Böse-Actionserie machen. Und in einem Punkt gebe ich Dir sogar völlig Recht: Mir ist auch völlig schleierhaft, warum Jack nicht schon viel früher die "Faxen dick" hatte – denn soo viel würde nun wirklich niemand über sich ergehen lassen. :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Annie03 ()

    • Viele interessante Diskussionsansätze hier. :daumen: Also ich stimme denjenigen zu, die der Meinung sind, dass so jemand wie Jack im echten Leben natürlich schon lange nicht mehr frei rumlaufen würde.

      Annie03 schrieb:

      Einerseits ist seine Rache natürlich ein spannender Aufhänger für die letzten Folgen, aber andererseits ist es mMn wirklich langsam fraglich, ob man ihm denn so "unangetastet" wirklich ALLES durchgehen lassen darf (fiktive Serie hin oder her)!?
      Das ist ein guter Punkt. Momentan bin ich so in der "24 ist einfach verrückt" (im positiven Sinne)-Stimmung und bin froh, dass 24 eine Serie ist, die solche doch ziemlich absurd-verrückten Handlungsbögen aufbauen kann, auch wenn man dabei nicht unbedingt alles gut finden muss. Ich meine, welche andere Serie lässt ihren Hauptdarsteller frei in der Weltgeschichte rumrennen und eine Spur der Verwüstung hinterlassen? :zwinker: Und Jack hat man ja schon immer viel (= so gut wie alles) durchgehen lassen. Und hier wurde auch schon richtig gesagt, dass Jack auch in der Vergangenheit nicht vor brutalen Rache-Aktionen zurückgeschreckt ist (am bekanntesten wohl Drazen, Nina und Henderson) - das Motiv der absoluten Rache ist für Jack also nicht mal neu und somit definitiv nicht "out of character".
      Übrigens: Dana ist jetzt die dritte Frau, die Jack in der Serie getötet hat. :zwinker:

      Annie03 schrieb:

      Ich verweise gern noch mal darauf, dass ich da eine eindeutige Parallele zu Tony in der letzten Staffel sehe. Nur dass der O-Ton da nicht so einstimmig in Richtung "Ist ja klasse, Tony auf Rachefeldzug" ging. Und das, obwohl die Tony-Michelle-Storyline ja wohl um Klassen ausgereifter war, als es die wenigen (auch aus meiner Sicht uninspirierten!) Jack-Renee-Szenen vermögen.
      Ebenfalls eine gute Beobachtung. Ich sehe da auch gewisse Parallelen, aber ganz zu vergleichen ist es auch nicht. Man muss wirklich bedenken, dass Tony sich dieser Anti-Regierungsgruppe angeschlossen hat und bereit war, für seine persönliche Rache viele Menschen zu töten (oder es war ihm zumindest egal, dass diese dabei draufgehen könnten). Das ist schon einen Schritt weiter als Jack es gewagt hat, obwohl es auch bei Jack selbst jetzt nicht gut aussieht, was diese ganze Rache-Sache (hehe, kleiner billiger Reimversuch) angeht. Jack scheint aber jetzt im Nachhinein wirklich ziemlich selbstgerecht zu sein, was seine Kritik an Tony in Staffel 7 angeht, denn er hatte dafür ja nicht im Geringsten Verständnis (also auch nicht für dieses Motiv der Rache). Und ich stimme dir übrigens auch darin zu, dass Tonys Rache für Michelle sehr viel sinnvoller war als Jacks Rache für Renee und dass die Jack-Renee-Storyline "uninspiriert" war. Wie diese geschrieben wurde ... und hier geht es nicht mal um Renee selbst, sondern um die "Beziehung" von Jack & Renee - das gehört für mich alte Meckertante zu den absoluten Tiefpunkten der ganzen Serie. Aber wenigstens hat die Staffel jetzt noch eine Wendung gemacht und ist definitiv alles andere als langweilig. :zwinker:

      Annie03 schrieb:

      Ich bin jedenfalls froh, dass Jack auch Charaktere wie z.B. Chloe zur Seite gestellt werden, die einfach erkennen, wie es um sein Seelenheil bestellt ist und sogar die Notwendigkeit eines Seelenklempners in Betracht ziehen.
      Ich glaube, der Seelenklempner würde nach 10 Minuten schreiend das Weite suchen und seine Praxis aufgeben. :grin_still: :grin_still: So was wäre doch mal eine Idee für ein "Jack"-Spinoff - so à la "In Treatment" mit Jack (und möglicherweise noch andere 24-Charaktere) als Patient. Ich würd's gucken. :68:
    • @ Roland_Deschain Ich glaube nicht, daß Jack am Ende sterben wird. Das ist kein Wunschdenken. Ich glaube einfach nicht, daß mal es so Enden lassen wird. Ich weiß noch, wie ich aufgewühlt war, als Jack auf dem Schiff nach China gelandet ist. Das Ende ist deutlich heftiger für mich gewesen als ein möglicher Tod (egal wie der ablaufen würde). Und bezüglich Kinofilm: ist denn schon raus, daß der Film nach Season 8 spielen wird? Früher gab es mal Vermutungen, daß er zwischen zwei alten Seasons spielen könnte. Das hätte den Charme, daß Leute wie David Palmer oder Bill Buchanan mitspielen könnten (was ich persönlich genial fände!). Es müsste aber nach Season 3 sein, weil ohne Chloe geht gar nicht :)

      @ Annie03 Ich hatte schon in der Folge vorher mal so einen Verdacht, daß Dalia von langer Hand in das Amt manövriert wurde. Den Gedanken habe ich aber schnell wieder verworfen, weil das irgendwie zu konstruiert erscheint. Aber für völlig abwegig halte ich das nach wie vor nicht.

      Ich bin auch wie wenige andere der Meinung, daß Jack mit der Hinrichtung von Dana eine Linie überschritten hat. Über Ninas Ermordung kann man streiten (wobei sie auch nicht notwendig war), aber das jetzt war so kaltblütig und völlig außerhalb seiner strengen Regeln... ich sass baff vor dem Bildschirm und konnte es erst gar nicht glauben. Für mich war das nicht der Jack Bauer der letzten knapp 8 Staffeln. Ich glaube, daß das von vielen hier trotzdem positiv gesehen wird, weil Jack halt unser Held und Sympathieträger ist.
    • Was Jack mit Dana gemacht hat war leicht brutal. Für mich war schlimmer wie er z.b. eine verletzte Nina, wenn auch ein Luder sondergleichen, und grade Ryan Chappelle damals in den Kopf
      geschossen hat. Jack hat so viel auf dem Kerbholz.
      regards RSix-Cookie | techno-logic.de
    • Gibt es eigentlich noch andere, die, wie ich, Jacks Aktionen in dieser Episode extrem fragwürdig fanden?

      Die Sicherheitsleute von Logan zu töten, den Fuß des Polizisten anzuschießen..es ist ja nicht so, dass dies alles einem höheren Ziel dient, zumindest keinem, das vergleichbar ist mit der Verhinderung der Detonation einer Atombombe, der Freisetzung eines tödlichen Virus oder von Nervengas...es geht hier dieses Mal "nur" um Gerechtigkeit / die Bloßstellung der Russen und - was nach dieser Folge und der Ermoderung von Dana noch fester zu sein scheint - Rache.

      Ich war schockiert, passt irgendwie nicht zu Jack. Jedenfalls nicht in dieser Extreme.


      btw: der Typ der den (richtig coolen) Headshot abbekommen hat war aber auch verdammt dämlich...kluge Worte, unkluge Deckung. Wie weit wollte er seinen Kopf noch rausragen lassen? So war es kein Risiko für Jack, abzudrücken...
    • Es gab ja nun wirklich keinen Grund Dana leben zu lassen. :) Man sieht ja was es für Ärger bringt, wenn man das macht. Nina back in buissnes, Henderson der Tony umlegt (konnt ja keiner ahnen was die Autoren da draus gemacht haben ;)) von Drazon brauchen wir gar nicht anfangen - der hätte wieder alle Hebel in Bewegung gesetzt. (ja nichtmal unbegründet, der hatte driftige Gründe für seinen Hass)
      Nene, solche Leute im 24 Universum leben zu lassen ist meistens ein Bumerang und so viele Hochsicherheitsgefängnisse kann Amerika gar nicht haben bei der Quote von Jack.


      @RSix-Cookie

      Da hast du vollkommen recht - Jack hat ganz anderes auf dem Kerbholz. Dinge bei denen wirklich Diskussionsbedarf herrscht. Ryan ist da sicher mit das markanteste, oder Jacks Drohung Saunders Tochter reinzupacken, weil ich mir sicher bin, dass er das gemacht hätte. Ne Terroristin umzulegen die ihn nur aufhält und obendrein immer für eine Gefahr gut ist, ist doch eine gute Tat. Wenn da zwei Straßencops aufgetaucht wären wie bei Jack täten die wahrscheinlich bei Dana sofort ins Gras beißen. Wer trägt dann dafür die Verantwortung?

      Die Sicherheitsleute von Logan zu töten
      Das ist vielleicht ungünstig aber nicht zu ändern. Zumal die illegale Dinge getan haben. Das waren für mich keine Unschuldigen mehr und ohnehin - was willst du machen, wenn dein Gegner solche Werkzeuge verwendet? Ohnmächtig zuschauen oder das geringere Übel in Kauf nehmen und die Situation so gut es geht zu lösen? Und der Grund dafür ist sehr wohl wichtig. Solche Situationen aufzuklären lohnt auch Risiken einzugehen.
    • @

      Zollondz
      Stimme dir komplett zu. Habe ich darüber ja auch geschrieben. Und bin doch sehr verwundert, wie hier manche alles schönreden, was Jack in dieser Folge so gemacht hat. Und selbst wenn Dana und andere illegal gehandelt haben, Jack ist nicht das Gesetz und hat kein Recht so zu agieren. Ist war auch völlig platt, als er Dana so ohne weiteres hingerichtet hat.
    • Ehrlich gesagt finde ich Jacks Verhalten nicht sonderlich überraschend oder schockierend. Er hat sich je gesetzlich immer recht grenzwertig bewegt und teilweise die Grenze auch überschritten (z.B. Nina). Er ist halt auch nur ein Mensch und kann sich nicht immer kontrollieren. Was musste er doch alles über sich ergehen lassen? Wieviele geliebte Menschen hat er schon verloren? Ist doch klar, dass er dann auch mal impulsiv handelt und sich an den Leuten, die, zumindest teilweise, für den Verlust dieser Menschen verantwortlich sind, rächt. Ich glaube auch nicht, dass ihn der Mord an Dana zu Lasten gelegt wird. Er kann ja immer noch behaupten er habe in Nordwehr gehandelt und Dana hat ja auch einige Menschen auf dem Gewissen, da geht der Mord an ihr "schon klar".
    • Zollondz schrieb:

      Gibt es eigentlich noch andere, die, wie ich, Jacks Aktionen in dieser Episode extrem fragwürdig fanden?

      Die Sicherheitsleute von Logan zu töten, den Fuß des Polizisten anzuschießen..es ist ja nicht so, dass dies alles einem höheren Ziel dient, zumindest keinem, das vergleichbar ist mit der Verhinderung der Detonation einer Atombombe, der Freisetzung eines tödlichen Virus oder von Nervengas...es geht hier dieses Mal "nur" um Gerechtigkeit / die Bloßstellung der Russen und - was nach dieser Folge und der Ermoderung von Dana noch fester zu sein scheint - Rache.

      Ich war schockiert, passt irgendwie nicht zu Jack. Jedenfalls nicht in dieser Extreme.
      Geht mir auch so. Als Jack Dana am Schluss erschossen hat musste ich echt den Kopf schütteln und hab mich gefragt was das nun zu bedeuten hat... Jack hat definitiv die Grenze zwischen irgendwie rechtfertigbar oder in meinen Augen irgendwie vertretbar überschritten. Bei vielen Taten konnte ich noch sagen - okey - aus diesen und diesen Grund versteh ich das oder es war notwenig um alle diese Menschen ect. zu retten, aber das war einfach nur kaltblütiger Mord aus Rache oder was auch immer. Ich hatte so den Eindruck er erschoss Dana einfach damit er jemanden "bestrafen" konnte für all das Leid was ihm zugestossen ist...und es zeigte auch auf das "you have my word" leider nichts (mehr) bedeutet...so dass ich mich sogar fragen muss ob Jack wirklich nicht auf Cole geschossen hätte wie er es sagte :sad:
      Ich sehe den letzten 4 Folgen mit etwas gemischten Gefühlen entgegen. Auf der einen Seite waren die letzten 8 Folgen durchwegs super und so hoffe ich natürlich auch auf ein geniales Ende, aber die Entwicklung von Jack zum kaltblütigen Rachenehmer gefällt mir gar nicht - so ist er nicht ... bzw. so war er nicht... darum hat er nicht so viel in seinem Leben geopfert und sich so eingesetzt für sein Land... Ich hoffe sehr das die Geschichte gut für ihn ausgeht, sich das Blatt nochmals wendet - ich würde es ihm jedenfalls sehr wünschen (und mir auch ^^)
      "If it tastes like chicken, looks like chicken, and feels like chicken, but Jack Bauer says its beef. Then it's fucking beef." :grin_still:
    • Ich kann die Bedenken gegen Jacks Handelungen durchaus verstehen. Ein bißchen fühlt man sich an "Judge Dredd" erinnert, wo der Ankläger zugleich Richter und Henker ist. Da Jack in dieser Funktion nach meiner Ansicht bislang immer richtig gehandelt hat, bin ich im Rahmen der Serie durchaus damit einverstanden. Tja und in der Realität würde ich mir solche "Übermenschen", die immer die richtige Entscheidung treffen und die Welt von Abschaum reinigen, auch wünschen. Ein frommer Wunsch, da irreal und mit zu vielen falschen Entscheidungen und "Kollateralschäden" verbunden.

      Allerdings ist das mit dem "in der Realität aus dem Verkehr gezogen" so eine Sache. Es gibt doch auf der Welt genügend Geheimdienstmitarbeiter die solche Arbeit durchführen. Kein Prozeß - kein Urteil - nur Vollstreckung.
    • Muss dem vorherigen vehement widersprechen. Vorweg erstmal: Ich möchte hier nicht für Jack grundsätzlich Partei ergreifen, noch bin ich irgendein hysterischer Fan, der seine Serie auf Teufel komm raus verteidigen möchte.

      Der Mord an Dana (ja, es war einer) passt perfekt zu Jacks Charakter. Es wird hier immer lediglich angesprochen, dass Dana stellvertretend für andere für Renees Tod erschossen wird. Man darf hierbei aber nicht vergessen, wobei Dana noch geholfen hat: Versuch der Detonation einer dirty bomb in New York und insbesondere der Mord an Hassan. Ganz ehrlich, wer Jacks Gesicht danach gesehen hat, müsste eigentlich festgestellt haben, dass ihn das mehr als nur mitgenommen hat. Und daran war Dana noch sehr aktiv beteiligt. Wir dürfen auch hierbei nicht vergessen, was Jack mit dem Mörder von Palmer (Name vergessen) und Henderson in Season 5 angestellt hat. Natürlich war Hassan nicht Palmer, Jack hatte aber dennoch eine relativ starke Bindung zu ihm aufgebaut. Außerdem bin ich fest davon überzeugt, dass er "I failed you, Madame President", bitterernst gemeint hat, nach Hassans Tod.

      Auch die Geschichte mit dem Polizisten und der Mord an Logans Söldner(n) (ich weiß gar nicht, ob der mehr als nur Mr Waterboarding getötet hat) passt zu Jacks Charakter. Und ich würde sofort unterschreiben, dass er zumindest relativ nah dran ist "durchzudrehen". Aber es passt. Wie knapp war es denn schon in Season 1, dass er Nina doch nicht getötet hat. In der Zwischenzeit hat er so viel verloren. Und dann war da endlich wieder Renee. Es passt zu Jacks Charakterverlauf, dass er Rache will.

      Und letztlich noch: Finde ich es in Ordnung, was Jack getan hat? Teilweise. Ich hätte Dana wohl auch getötet, ich hätte vermutlich auch Logans Söldner getötet (Anmerkung: Das sage ich, der gerade mit seinem Arsch auf der Couch sitzt und meilenweit von einer solchen Extremsituation entfernt ist. Ich kann nur beurteilen, wie ich jetzt handeln würde, was ich in der Situation selber tun würde, kann ich nicht voraussehen). Die Geschichte mit Polizist, da tue ich mich auch schwer. Es war aus meiner Sicht nicht zwingend notwendig. Natürlich hats die Situation für Jack etwas entschärft, aber wenn man damit rechnet, dass man sowieso via Sattelit verfolgt wird, ist das nicht notwendig.
    • ff_fan schrieb:

      Er ist halt auch nur ein Mensch und kann sich nicht immer kontrollieren. Was musste er doch alles über sich ergehen lassen? Wieviele geliebte Menschen hat er schon verloren? Ist doch klar, dass er dann auch mal impulsiv handelt und sich an den Leuten, die, zumindest teilweise, für den Verlust dieser Menschen verantwortlich sind, rächt.


      Klar hat Jack viel schlimmes durchgemacht, aber das gibt ihm trotzdem nicht das Recht eine unbewaffnete Frau, die im besagten Moment keine Gefahr mehr darstellte, kaltblütig zu ermorden. Damit ist er kein bisschen besser als Dana selbst. Die Morde an Nina und Henderson hatten wenigstens noch einen persönlichen Hintergrund, Dana hingegen hatte keinen Einfluss auf Renee's Tod. Die Tat ist ein großer Schritt in Richtung Soziopath. Seine gerechte Strafe wird er dafür irgendwann noch bekommen, da bin ich mir ziemlich sicher. Jetzt erst mal abwarten, ob er am Ende wenigstens Schuld und Einsicht zeigt und den Mord zugibt.
    • Jacks Handlung passt zu seinem Charakter, ähnliches gab es auch schon in den vorangegangenen Staffeln mit Hopper, Nina, dem Attentäter Palmers, Henderson. Dennoch war der persönliche Bezug noch nie so gering bzw. unglaubwürdig. Sonst ging es um Tochter und Frau und langjährige Vertraute/Freunde. Jacks Beziehung zu Renée, die hier als Motivation herhalten muss, basiert jedoch gerade mal auf zwei Tagen. Etwas wenig, wenn ihr mich fragt.

      Insgesamt finde ich Jacks Vorgehen an sich aber auch drastisch wie bislang nicht. Da wird ohne mit der Wimper zu zucken der Kopfschuss gegen einen "Unbeteiligten" gewählt, da werden Danah und Cole angelogen - Jacks Wort ist nichts mehr wert - was den Charakter nun wirklich an den Hang zur Selbstzerstörung bringt. Schon bei der Szene an der Brücke ist Jack halb am Durchdrehen und ringt um Fassung, ohne seine Kontrolle zurückzugewinnen. Für mich steht er am Rande des Durchdrehens.

      Es bleibt spannend, mal sehen wo der Trip noch hinführt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Kim und insbesondere Jacks Enkelin noch eine Schlüsselrolle spielen werden. Vielleicht ruft letztere ja kurz vor Jacks größter Dummheit noch bei ihrem Grandpa an und fragt, wann er denn jetzt nachkommt und bringt ihn so gerade noch zur Vernunft.
    • RSix-Cookie schrieb:

      Yo is der Bruce wie schon erwähnt wurde, liebe mein schönes altes Babylon5 :biglove: . Als Notwehr verbuchen was Cole gemacht hat, na ich weiß nicht.


      ja babylon5 war ne legende, eine ganze klasse besser als alle anderen sci-fi serien

      back to topic: je mehr ich darüber denke umso weniger finde ich logik dahinter dass der jack die walsh so kaltblutig abknallt! das er frustriert ist ist schon klar, aber er hat eigentlich keinen direkten grund dafür! mal schauen was noch kommt .... ich hab langsam das gefühl es könnte was unverhergesehens passieren :grin_still:
      bringt nina zurück, als zombie oder leiche - egal! :biglove:
    • Ceilin schrieb:


      Das mit Cole war etwas anderes. Der Typ hat versucht Cole und Dana umzulegen und Cole hat in Notwehr zurückgeschossen. Das Verschwinden lassen der Leichen darf man nur als Schadensbegrenzung verbuchen. Ohnehin, weiß hier einer von uns genau was in Cole's Bericht steht, den er schreiben musste als Hastings ihn zusammengestaucht hat wegen Dana? Damals hatte ich das Gefühl dort steht die ungetrübte Wahrheit.


      Hmm, also ich weiß nicht ob Cole auch die Sache mit dem "Leichen im See verstecken" in seinem Bericht erwähnt hat, würde mich nicht wundern wenn dies erst noch rauskommt.

      Und wenn wir schon dabei sind: Der tote Bewährungshelfer müßte doch auch immer noch hinter der CTU Wand liegen. :D
    • Grandmaster-C schrieb:

      Und wenn wir schon dabei sind: Der tote Bewährungshelfer müßte doch auch immer noch hinter der CTU Wand liegen. :D


      Ich denke es wird noch etwas dauern, bis die Mitarbeiter sich über unangenehmen Geruch beklagen. :D

      Nochmal zu Jack und Dana. Was hätte jetzt wohl für ein Urteil auf sie gewartet? ... Insofern hat er dem Steuerzahler nur jede Menge Geld für ein unnötiges Verfahren gespart. Das war kein Mord sondern eine Hinrichtung in Einklang mit einem beschleunigten Verfahren. :zwinker: