8x20 - 11 a.m. - 12 p.m.

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    • Coky schrieb:

      Insgesamt finde ich Jacks Vorgehen an sich aber auch drastisch wie bislang nicht.
      Ja, das ist unbestreitbar wahr. Ist das eigentlich das erste Mal, dass Jack einen "Guten" (also Polizisten, FBI-Agenten usw.) einfach so erschossen hat? Das scheint mir an dem Ganzen besonders extrem zu sein. Und ich zähle jetzt Curtis (und natürlich so "böse Leute" :zwinker: wie z. B. Henderson nicht mit dazu - es geht mir eher um solche "Staatsangestellten" als Nebencharaktere. Jack hat doch z. B. nie einen Polizisten erschossen, oder? Angeschossen schon, aber erschossen? Oder doch? Irgendwie kommt mir da keine Situation aus vergangenen Staffeln in den Sinn ... :nuts: Das fand ich schon heftig.

      Coky schrieb:

      Ich könnte mir gut vorstellen, dass Kim und insbesondere Jacks Enkelin noch eine Schlüsselrolle spielen werden. Vielleicht ruft letztere ja kurz vor Jacks größter Dummheit noch bei ihrem Grandpa an und fragt, wann er denn jetzt nachkommt und bringt ihn so gerade noch zur Vernunft.


      Na ja, das wäre schon schön, aber ich glaube nicht, dass sowas passieren wird. Irgendwie scheinen die Autoren komplett vergessen zu haben, dass Jack nicht "nichts mehr hat auf der Welt", nachdem seine 2-Tage-Bekanntschaft gestorben ist, sondern auch noch seine Familie hat. Das ist neben Jacks doch sehr brutalem Vorgehen mein zweiter Kritikpunkt an dem ganzen Rachefeldzug. Der hätte eigentlich in einer früheren (sogar in Staffel 7, wo er wirklich niemanden hatte, denn er wusste ja nicht, dass Kim sich wieder mit ihm versöhnen wollte und dass er eine Enkelin hat) Staffeln mehr Sinn ergeben. Oder in Staffel 6 - da war er besonders zu Beginn total am Ende. Aber Staffel 8 hat gerade so hoffnungsvoll angefangen. Ich finde es beunruhigender als die ganze Debatte um den Mord an Dana, dass Jack jetzt so durchdreht, obwohl er seine Enkeltochter und Kim hat und so positiv (hatte ja so etwas schon mal an anderer Stelle erwähnt) in die Zukunft geblickt hat. Er hätte praktisch an jeder Stelle dieser Staffel einfach abhauen können und nach LA fliegen können - es hätte keinen Unterschied gemacht.
      Stellt euch das wirklich mal vor - was würde passieren, wenn Jack jetzt mitten auf seinem Rachefeldzug einen Anruf bekommt - wie du gesagt hast, Coky - und seine Enkeltochter ist direkt am Telefon? Was würde er dann machen? Würde ihn das jetzt überhaupt noch auf den Boden der Tatsachen zurückbringen? Würde er also sagen: "Ach ja, ups, es ist noch nicht alles verloren - ganz vergessen, aber ich habe ja noch eine Familie!" :zwinker: Ich würde die niedliche Klein-Teri sowieso gerne noch mal wiedersehen ... :grin_still:
    • ich hab ja aber auch das Gefühl,. es geht nicht mehr nur um Renee. Ich meine, die regierung hat ihn ja am ende komplett hängen gelassen und wenn er alle anderen abgehakt hat, dann gehts daran. Und wenn er das mit logan erfaährt...juhu. Aber klar, er macht immer das, was er bei anderen nicht verstehen kann, aber egal, ich will nur noch die letzten vier gucken und imeinen Seelenfrieden mit der Serie machn
    • Ja, das ist unbestreitbar wahr. Ist das eigentlich das erste Mal, dass Jack einen "Guten" (also Polizisten, FBI-Agenten usw.) einfach so erschossen hat? Das scheint mir an dem Ganzen besonders extrem zu sein. Und ich zähle jetzt Curtis (und natürlich so "böse Leute" :zwinker: wie z. B. Henderson nicht mit dazu - es geht mir eher um solche "Staatsangestellten" als Nebencharaktere. Jack hat doch z. B. nie einen Polizisten erschossen, oder? Angeschossen schon, aber erschossen? Oder doch? Irgendwie kommt mir da keine Situation aus vergangenen Staffeln in den Sinn ... :nuts: Das fand ich schon heftig.


      Welchen guten soll Jack denn in der letzten Folge getötet haben? Und jetzt komm bitte nicht mit Logans Söldnern.
    • swornduty schrieb:

      Und jetzt komm bitte nicht mit Logans Söldnern.
      Mhm, mit denen wollte ich eigentlich kommen :zwinker:, denn sie haben nur ihren Job gemacht. Aber da sie ja böse Sachen gemacht haben (= Folter!) und eben Logans böse Söldnerarmee sind ... na ja, ok, dann ist es plötzlich nicht mehr so schlimm und Jack hatte vollkommen Recht. :nuts:
    • SarahMyers schrieb:

      Ist das eigentlich das erste Mal, dass Jack einen "Guten" (also Polizisten, FBI-Agenten usw.) einfach so erschossen hat?


      Da mußte ich auch noch mal nachgucken und stimme swornduty zu. Das war einer, der im Auftrag eines Hochverräters gehandelt hat. Insofern habe ich keinerlei Bedenken und denke, daß Jack bislang alles richtig gemacht hat.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Trispac ()

    • muss jetzt auch mal meinen senf abgeben, zu der folge und auch kurz zur serie allgemein:

      zu der ganzen moraldebatte will ich mich jetzt gar nicht allzu ausführlich äussern, da jeder hier auf seine art recht hat und 24 für mich in erster linie eine serie ist die in einer fiktiven welt spielt, weswegen sich viele dieser moralfrgen sich für mich gar nicht stellen...jack ist einfach ne coole sau:)
      aber bevor ich jetzt haue krieg will ich das ganze doch differenzieren... klar ist das was er gerade jetzt in der letzten folge abgezogen hat in mancher hinsicht doch fragwürdig, wobei für mich wie schon gesagt immer noch im vordergrund steht, dass es sich hier um eine fiktive welt handelt...in der realen welt würde ich einem wie jack niemals so zujubeln wie ich es hier tue.
      aber in der serie schaut das anders aus, und in vielerlei hinsicht kann ich jack verstehen...nach nunmehr acht staffeln ist er nun mittlerweile vielleicht wirklich langsam an einem breaking point angelangt...all die jahre hat er immer an das gute und die gerechtigkeit geglaubt, wurde immer wieder verraten, verhaftet, fallengelassen und enttäuscht...die gangster bekamen immunität, oder wie im fall logan, dem er den kopfschuss erspart hat und auf eine gerechte strafe für ihn hoffte, muss er nun mit ansehen wie der wieder am tisch der präsidentin sitzt und dabei ist seine schwarze weste reinzuwaschen.

      nun hat er wieder einmal einen geliebten menschen verloren, und nachdem er dana gestellt hat, hat er sich dieses mal gedacht: "Fuck you all!" er hatte einfach keinen bock mehr darauf, sie verhaften zu lassen, nur um wahrscheinlich wieder mit ansehen zu müssen, wie sie irgendwann flieht, oder doch immunität bekommt, oder was auch immer...

      wie gesagt, das ganze ist schon grenzwertig, nicht nur was dana betrifft, sondern allgemein(sicherheitsleute, polizisten, etc.), ist, wenn man die entwicklung der figur jack bauer und was ihr in all den jahren widerfahren ist, nachvollziehbar. irgendwann ist bei jedem der punkt erreicht, an der man sagt: "scheiss drauf!"

      puuuhh, nun hab ich doch so nen langen text zu dem thema geschrieben, sorry :grin_still:

      jetzt aber mal zur folge:

      UHJM!!!!! :daumen:
      ....das alte 24-feeling ist wieder da, spanung von anfang an, eine ständig voranschreitende handlung ohne leerlauf!!! egal ob jack oder taylor/logan, jeder handlungsstrang funktioniert. bei der folge folge ging mir eins immer wieder durch den kopf..nicht nur bei der folge, sondern eigentlich schon seit der 12. episode: "jawoll!! so muss 24 aussehen!"

      ...gleichzeitig beschleicht mich aber auch ein bisschen die trauer und ich denk mir: "Warum nicht gleich so???!!!"

      die ganze zweite hälfte der season hat mir nämlich gezeigt, dass in 24 immmer noch genügend potenzial und saft steckt, wenn die autoren nur wollen. auf der einen seite bin ich traurig, dass sie das nicht seit der ersten folge der season so hinbekommen haben, denn die war einer letzten staffel einfach unwürdig. man muss ihnen aber zugute halten, dass sie erst ab der hälfte wussten, dass es keine weitere season mehr geben würde.

      was ich mir einfach gewümscht hätte ist, dass die autoren vor der letzten staffel gewusst hätten, dass es die letzte ist um alle hemmungen fallen lassen und nochmal richtig auf die kacke zu hauen!!

      wobei ich aber immer noch der meinung bin, dass die serie gut und gerne noch genügend power hätte für zwei, drei staffeln mehr, wenn, ja wenn die autoren einfach mal häufiger mehr mumm bewiesen hätten...

      und da will ich jetzt mal kurz was zur serie allgemein sagen:

      im lauf der serie gabs soviele interessante ideen und ansätze, die aber aus feigheit und bequemlichkeit immer fallengelassen wurden...zum beispiel:

      -season 3: die sache mit jacks drogensucht am anfang...saucool, da hätte man echt noch einiges draus machen können, aber was war??...nach ein aar folgen war das kein thema mehr, und jack rannte rum wie eh und je.

      -season 4: jack raus aus der ctu und im verteidigungsministerium...da dachte ich mir auch, das das ne saucoole idee ist, und ein völlig neuer ansatz für die figur....aber ein paar folgen später rennt er wieder in der ctu rum wie eh und je...

      -season 5: jacks freunde werden umgebracht, er wird verdächtigt und ist jetzt der meistgesuchte mann, der allein auf die jagd geht....und fünf folgen später, wieder bei der ctu in lohn und brot steht...

      -season 6: jack ist lebensmüde, kann nicht mehr, bricht zusammen...was für eine coole idee, und wieviel potential steckte da drin, um die figur und ihre entwickluing auf eine neue ebene zu hieven...aber auch hier: noch vor der hälfte arbeitet er wieder für die ctu und macht sein ding wie immer.

      -season 7: da haben die autoren das längste durchhaltevermögen bewiesen, das muss ich zugeben. ein wirklicher "fresh start", neue location, neue leute, keine ctu mehr, kein satellitengedöhns, ein supercooler neuer charakter(renee) und vor allem dieser aspekt des "dinosauriers" jack in der neuen welt, in der seine aktionen nicht mehr bejubelt wurden, sondern endlich auch mal die moralischen aspekte des ganzen beleuchtet wurden, wow!
      doch irgendwann in der zweiten hälfte wurden die autoren wieder faul, und schwupps: die ctu-server waren wieder da und es schlichen sich ein ums andere mal wieder die alten routinen ein, schaade :sad:

      das was 24 von anfang an auszeichnete und was das oberste gebot für jeden autoren sein sollte war: "24-where anything can happen!"...doch dieser grundsatz wurde im lauf der jahre immer wieder sträflich vernachlässigt, vieles wurde vorhersehbar, handlungsstränge wiederholten sich, etc.

      jetzt, in der zweiten hälfte der 8. season hat sich bei mir wieder das alte feeling eingestellt, vor allem der tod hassans war ein echter schocker in guter 24-manier und auch der tod von dana war ein beispiel für den mut der autoren, einen "helden" so moralisch fragwürdig darzustellen.

      aber ich hab jetzt echt zu viel und zu wirr gelabert, sorry :huh:

      jetzt freu ich mich erstmal auf die letzten folgen, zieh mir in der zwischenzeit nochmal die ganzen anderen seasons rein...und dann wird dem kinofilm entgegengefiebert....jack bauer auf der grossen leinwand...sabber!!!! :P
    • Auch wenn auf Danas Kopf ein großes Schild mit „Ich bin durch und durch bös“ gestanden ist halte ich manche Aussagen hier, die Jacks Verhalten gutheißen, für übertrieben. Auch im fiktiven Rahmen dieser Serie war der Mord natürlich völlig daneben. Auch die Morde an Nina oder Henderson waren daneben, haben aber noch mehr Raum für Entschuldigungsgründe geboten.

      Am erschreckendsten war, dass Jack diesmal die Beseitigung Danas fast ein bisschen „genossen" hat. Dennoch war ich nicht annähernd so schockiert wie etwa bei der Beseitigung Ninas. Einerseits, weil Jack nicht zum ersten mal die Sicherungen durchgegangen sind, andererseits weil der Charakter für mich generell an Glaubwürdigkeit verloren hat.

      Im Großen und Ganzen hat mir die Folge aber sehr gut gefallen und ich bin überhaupt mit dem Verlauf der letzten Folgen sehr zufrieden :) .
    • Pit Bull schrieb:

      Auch im fiktiven Rahmen dieser Serie war der Mord natürlich völlig daneben.


      Ich verstehe nicht, wieso hier immer von Mord gesprochen wird. Mord ist eine Tat, die aus niedrigen Beweggründen begangen wird. Jack hat keine kleinen Kinder in den Gulli geschmissen, keine Frauen vergewaltigt und persönliche Interessen immer hintenan gestellt. Wenn Jack getötet hat, dann immer aus Notwehr oder weil es den Interessen der Allgemeinheit dienlich war. Und letzteres war bei der Hinrichtung von Dana absolut der Fall. Sicher hat er Dana erschossen, aber für mich läuft das nicht unter Mord.
    • Ich verstehe nicht, wieso hier immer von Mord gesprochen wird. Mord ist
      eine Tat, die aus niedrigen Beweggründen begangen wird. Jack hat keine
      kleinen Kinder in den Gulli geschmissen, keine Frauen vergewaltigt und
      persönliche Interessen immer hintenan gestellt. Wenn Jack getötet hat,
      dann immer aus Notwehr oder weil es den Interessen der Allgemeinheit
      dienlich war. Und letzteres war bei der Hinrichtung von Dana absolut der
      Fall. Sicher hat er Dana erschossen, aber für mich läuft das nicht
      unter Mord.
      Und selbst wenn man das heir als Mord bezeichnet wars richtig. Unabhängig von Jack ist der Tod einer solchen Person zu begrüßen. Wenn da die Russen statt Jack abgedrückt hätten wäre das für mich auch nichts anderes. Bei solchen Moraldebatten bewegen sich die Leute gern auf einem unrealistischem Niveau - einem Ideal, das es so nicht gibt. Gut und Böse kann man nicht trennen indem man mit Worten wie "Gesetz" hantiert. Universelle Menschenrechte sind unter solchen Gesichtspunkten auch nur hererer Quatscht der nur auf dem Papier toll klingt, bzw Gültigkeit hat. Jemanden umzubringen kann durchaus eine gute Tat sein - ich für meinen Teil würde den Tod einer solchen Person immer begrüßen - nicht zuletzt aus dem Gedanken heraus, dass die Welt dann eine sicherere geworden ist.

      Aber das ganze ist völlig losgelöst von Jack - es hatte den Anschein, als ist das hier so verstanden worden. Sprich nur weil Jack unser Held ist bzw es Jack war der so gehandelt hat... Also für mich nicht. Für mich haben Leute die solche Verbrechen tun keinerlei Rechte und man sollte sie lieber beseitigen als leben lassen. Nicht nur weil sie immer eine Gefahr für die Menschen bleiben, sondern weil sie mit der Wahl zum Terroristen und ähnliches alle Rechte die ihnen zustehen an der Tür abgegeben haben. Resozialisierung und Gnade darf man gern bei niederen Straftaten anwenden und versuchen. Bei Leuten von diesem Kaliber gewinnt der Moralbegriff für mich eine deutlich andere Bedeutung.

      Und zu Logans Hilfssherrifs. Die agierten unter dem Mantel des Gesetzes, sprich von Taylor geschützt, aber sie widersprachen jedem moralischen, und auch bzgl Folter, gesetzlichem Rahmen. Ist da Jack jetzt der Gute oder Böse? Letztlich völlig unwichtig - es zeigt nur, dass es eben keine Trennung gibt.

      Der Punkt über den hier diskutiert werden sollte war die Situation mit den Straßencops. Die hat Jack nicht erschossen, sondern nur außer Gefecht gesetzt. Wen er mal so weit ist ohne Zwang solche Leute umzulegen, dann darf man anfangen moralisch den Zeigefinger zu heben. aber zum Schutz von Verbrechern und Mördern? hehe - nene da nehm ich mir lieber die Moral jener Personen zu Herzen die solchen Leuten eine Kugel verpassen und damit ein Problem an Ort und Stelle lösen.
    • Sorry Ceilin, aber Deiner Argumentation kann und möchte ich nicht folgen. Da sich das Thema aber leerläuft, werde ich jetzt meine Position nicht nochmals ausführen. Für mich ist und bleibt die Tötung Danas durch Jack nicht tragbar und selbst unter Selbstjustizgesichtspunkten höchst fragwürdig. Ich hätte es díesbezüglich sinniger gefunden, wenn Cole den Abzug betätigt hätte - was die Sache rechtlich aber auch keinen Deut besser gemacht hätte.

      Nach deiner Logik erwarte ich folgerichtig in einer der nächsten Folgen, dass Hassans Frau Präsidentin Taylor umbringt, weil diese sie über die russischen Verwicklungen betreffend den Mord an ihrem Mann nicht informiert hat...
    • Coky schrieb:

      Nach deiner Logik erwarte ich folgerichtig in einer der nächsten Folgen, dass Hassans Frau Präsidentin Taylor umbringt, weil diese sie über die russischen Verwicklungen betreffend den Mord an ihrem Mann nicht informiert hat...
      Das sind zwei paar Schuh. Taylor hat was verschwiegen. Da darf Dalia gern sauer sein und den Kontakt abbrechen, alles andere würde einen Tick zu weit gehen. Die Russen jedoch darf sie gern auf diese Art und Weise zur Rechenschaft ziehen. Diese haben ja die Tat begangen.
      Nichtsdestotrotz weiß Taylor genau dass sie was falsches tut - sie hofft nur damit durchzukommen. :)


      Coky schrieb:

      Sorry Ceilin, aber Deiner Argumentation kann und möchte ich nicht folgen.
      Sicherlich ist dieser Standpunkt nicht vielen genehm. Es ist bequemer an irgendwelchen hereren Moralvorstellungen festzuhalten die einen netten Beiklang haben. Ganz gleich wie unrealistisch, theoretisch und in manchen Fällen auch kurzatmig selbige sind. Aber natürlich nicht nur dass - ich will hier niemanden überzeugen und merke natürlich, dass die Diskussion hier an sich angezogen hat. Daher von meiner Seite noch der Vermerk, dem nicht zu viel Gewicht beizumessen. Zumindest ich will hier niemanden überzeugen. Moral kennt unterschiedliche Gesichtspunkte und jeder kann sich da seine eigene wählen. Man spricht lediglich darüber und das geniesse ich hier auch. Mir macht es Spaß über die Dinge der Staffel und der Folgen zu diskutieren, denn die Serie hat schon immer solche Themenbereiche tangiert und für unterschiedliche Standpunkte gesorgt. Ich will auch nicht durchsetzen das meine Sicht der Dinge die einzig wahre ist. Lediglich darüber sprechen und aufzeigen, dass sie das für mich ist. ;) Also keinesfalls persönlich nehmen - das nur noch so am Rande und lieber bevor derartiges evtl noch so zu stande kommt.

      Mhm, vielleicht trifft folgende Formulierung es besser. "Ich sehe lieber noch tausendmal wie jemand ala Dana derart umgelegt wird, als auch nur einmal noch eine Person durch sie im speziellen oder allgemeiner Leuten wie sie Schaden zu nehmen."
    • @ Ceilin
      Vorab: Ich glaube, Deine Worte nimmt hier wirklich niemand persönlich oder versteht sie gar als Mittel der "Missionierung". Und wie Du es ja auch sagst, gehen die Meinungen (auch bzgl. Moralvorstellungen) glücklicherweise auseinander, sonst wären die Diskussionen hier wohl wirklich ein wenig eintönig... :zwinker:

      Dennoch machen mir Deine Worte echt auch ein wenig Angst! :unsure: Moralvorstellungen, die so etwas wie Selbstjustiz verurteilen oder zumindest in Frage stellen, hälst Du tatsächlich für "nett beiklingend"? Sorry, dem kann ich ganz und gar nicht zustimmen. Die Meisten werden sich sicher noch an den Fall Bachmeier erinnern, eine Mutter, die als Rache für die Ermordung ihres Kindes Selbstjustiz begangen hat. Kann ich sogar noch irgendwie nachvollziehen. Aber ich finde es trotzdem auch richtig, dass sie dafür zur Verantwortung gezogen wurde und selbst hinter "schwedischen Gardinen" gelandet ist. Wo wären wir mit unserer Demokratie (in der auch ich sicher nicht immer alles richtig finde!), wenn jeder nach Bedarf und so wie es halt seinen Moralvorstellungen entspricht richten könnte und auch würde? Und das ist keinesfalls nur eine Auffassung, die schön klingen soll, sondern mMn geradezu notwendig, wenn solche Kriege wie die, die die Menschheit schon hinter sich hat, nie mehr passieren sollen.



      Coky schrieb:

      Nach deiner Logik erwarte ich folgerichtig in einer der nächsten Folgen, dass Hassans Frau Präsidentin Taylor umbringt, weil diese sie über die russischen Verwicklungen betreffend den Mord an ihrem Mann nicht informiert hat...

      Muss Coky bei aller Ironie Recht geben und sehe das durchaus nicht als "zwei Paar Schuh". Dana war auch nicht diejenige, die den Abzug bei Renee gedrückt hat. Weshalb also sollte Deiner Meinung nach Dalia nicht genauso wie Jack bei Dana das Recht haben, die Präsidentin für ihren Mann zu rächen, wenn sie erst einmal davon erfährt?

      Sorry, mag zwar sein, dass der Vergleich in Deinen Augen hinkt, aber ich kann Cokys Schlussfolgerung absolut nachvollziehen. Würde daher gerne noch genauer wissen, wie Du das mit den zwei Paar Schuhen gemeint hast. Vielleicht wars ja doch noch ein wenig anders gemeint?!...
    • Annie03 schrieb:

      Sorry, mag zwar sein, dass der Vergleich in Deinen Augen hinkt, aber ich kann Cokys Schlussfolgerung absolut nachvollziehen. Würde daher gerne noch genauer wissen, wie Du das mit den zwei Paar Schuhen gemeint hast.
      Du sagst es selbst, weil er hinkt. :) Aber um deiner Frage nachzukommen. Dana war als Agentin für die Russen an den Aktionen der Russen beteiligt. Sie war auch an den Aktionen der Terroristen beteiligt. Ihre Taten des gesamten Tages sind heranzuziehen. Ihre Beteiligung an allen Ereignissen, die auch in den Tod von Renee mündeten, besteht aus greifbaren Taten. Präsident Taylors Fehlverhalten liegt zeitlich nach Hassans Tod verortet. Ihre Tat hat keinerlei Auswirkung auf den Umstand was mit Hassan passiert ist. Ihr Verhalten ist nur maßlos enttäuschend. Der wichtige Punkt ist jedoch, dass Hassans Schicksal keinen Deut mit Taylor zu tun hat, Renees mit Dana's hingegen schon. Das nur bezüglich deiner Frage und den zwei paar Schuh. Das rangiert ungeachtet all der anderen Gründe weshalb es bei einer Person wie Dana besser ist abzudrücken.

      Annie03 schrieb:

      Sorry, dem kann ich ganz und gar nicht zustimmen. Die Meisten werden sich sicher noch an den Fall Bachmeier erinnern, eine Mutter, die als Rache für die Ermordung ihres Kindes Selbstjustiz begangen hat. Kann ich sogar noch irgendwie nachvollziehen. Aber ich finde es trotzdem auch richtig, dass sie dafür zur Verantwortung gezogen wurde und selbst hinter "schwedischen Gardinen" gelandet ist.
      Selbstjustiz ist so ein negativ konnotierter Begriff in der Gesellschaft. Zurecht, zumeist, denn er fußt oftmals auf all die Fehler die dabei begangen werden können. Der Tod Unschuldiger, immer bestens dargestellt in der Bestrafung der falschen Person. Oder Selbsjustiz, wenn sie nicht notwendig ist. Steht fest, dass die Person angemessen bestraft wird (für mich nur der Tod in solchen Fällen) dann gibt es keinen Grund dafür. Aber das sind alles Dinge die treffen z.B. hier gar nicht zu. Jack befindet sich nunmal an dem Punkt, wo er alleingelassen wurde. Man versucht Straftaten zu vertuschen, Mörder davonkommen zu lassen. In diesem Falle ist der Begriff Selbstjustiz doch eigentlich völlig fehl am Platz. Jack wollte den offiziellen Weg gehen und hat da einen deutlichen Dämpfer erhalten. Wenn nichts über dem Gesetz steht, dann kann das auch keine rechtswidrige Order der Präsidentin - gleich welch noble Ziele sie mit einem Friedensabkommen verfolgt.
      Das zur Frage bezüglich der direkten hier diskutierten Ereignisse um 24. Fragt man allgemein nach Selbstjustiz beziehe ich mich auf die klassischen Ansichten. Wir alle werden in eine Gesellschaft und einen Staat hineingeboren und damit wird der Ort entschieden an dem wir nach den entsprechenden Gesetzen leben müssen. Die Theorie setzt an diesen Anfang den Gesellschaftsvertrag, in dem wir alle unsere unterschiedliche Macht an den Staat abgeben, damit dieser als Einziger Macht hat und via Gesetze und Regeln das Zusammenleben, das Leben allgemein, ermöglicht. Das kann ich vollends unterstreichen. Für mich endet dieser Vertrag jedoch, wenn der Staat nicht mehr in der Lage ist das für mich, meine Familie, meine Freunde, zu gewährleisten. Wenn er das nicht mehr kann, nicht mehr will, und das egal aus welchen Gründen auch immer, was bleibt einem dann? Muss ich akzeptieren, dass ich die statistische Fehlergröße bin, die beweist, was die Regel ist? Für alle anderen sicher, denn das Modell muss weiter existieren - für mich als Betroffener jedoch nicht. Jeder Mensch hat für sich das Recht diesen Punkt selbst zu entscheiden. Versagt der Staat auf diesem Gebiet - namentlich beim Schutz seiner Bürger - dann gibt es für den Beteiligten keinen Grund mehr nicht selbst aktiv zu werden.

      Annie03 schrieb:

      Und das ist keinesfalls nur eine Auffassung, die schön klingen soll, sondern mMn geradezu notwendig, wenn solche Kriege wie die, die die Menschheit schon hinter sich hat, nie mehr passieren sollen.
      Ich nehme an du beziehst dich auf einen bestimmten Krieg? Es klingt so an, denn anders kann ich diesen Vermerk nicht einordnen. Wenn das jedoch gemeint ist, erschließt sich mir jedoch keine Verbindung dazu. Damit würdest du per se vorraussetzen, dass eine solche Tat immer den falschen trifft, was unmöglich ist. Davon abgesehen vermute ich auch, dass du mich bislang falsch verstanden hast. Meine obige Erklärung sollte zeigen, dass ich ganz sicher keine Welt/Gesellschaft herbeiwünsche in der jeder machen darf/kann was er will. Das wäre selbstverständlich völlig sinnfrei.

      Hoffe habe alles, es ist spät und gut möglich, dass ich deswegen was übersehen habe. :)

      bye

      Ceilin
    • Ceilin schrieb:

      Dana war als Agentin für die Russen an den Aktionen der Russen beteiligt. Sie war auch an den Aktionen der Terroristen beteiligt. Ihre Taten des gesamten Tages sind heranzuziehen. Ihre Beteiligung an allen Ereignissen, die auch in den Tod von Renee mündeten, besteht aus greifbaren Taten. Präsident Taylors Fehlverhalten liegt zeitlich nach Hassans Tod verortet. Ihre Tat hat keinerlei Auswirkung auf den Umstand was mit Hassan passiert ist. Ihr Verhalten ist nur maßlos enttäuschend. Der wichtige Punkt ist jedoch, dass Hassans Schicksal keinen Deut mit Taylor zu tun hat, Renees mit Dana's hingegen schon. Das nur bezüglich deiner Frage und den zwei paar Schuh. Das rangiert ungeachtet all der anderen Gründe weshalb es bei einer Person wie Dana besser ist abzudrücken.
      Ich glaube, was den Vergleich Dana - Allison anbelangt, werden wir wohl einfach nicht auf einen Nenner kommen, denn dass Dana keine Heilige war, ist unbestritten. :grin_still: Aber ich weiß nicht, ob das Verhalten der Präsidentin nicht weit bedenklicher ist, und dabei spielt es für mich gar nicht die entscheidende Rolle, dass sie erst nach Hassans Tod die falschen Entscheidungen getroffen hat. Sie versucht, das lang erarbeitete Friedensabkommen trotz des Todes von Hassan aufrecht zu erhalten. Soweit geht das ja völlig in Ordnung. Moralisch fragwürdig wird es aber in dem Moment, in dem sie ausgerechnet Dalia mit an den Verhandlungstisch holt, mutmaßlich wissend, dass der Mörder Hassans mit am Tisch sitzt. Und hier ist der Punkt, wo ich mich frage, ob Allison nicht die größere Verantwortung hat. Dana war nun mal die "Böse" und bei ihren Aktionen letztendlich nur sich selbst verpflichtet, aber die Präsidentin?...

      Ceilin schrieb:

      Jack befindet sich nunmal an dem Punkt, wo er alleingelassen wurde. Man versucht Straftaten zu vertuschen, Mörder davonkommen zu lassen. In diesem Falle ist der Begriff Selbstjustiz doch eigentlich völlig fehl am Platz. Jack wollte den offiziellen Weg gehen und hat da einen deutlichen Dämpfer erhalten. Wenn nichts über dem Gesetz steht, dann kann das auch keine rechtswidrige Order der Präsidentin - gleich welch noble Ziele sie mit einem Friedensabkommen verfolgt.
      Hier stimme ich Dir im Prinzip sogar zu. Aber dennoch übt Jack für mich eine Art von Selbstjustiz. Doch das ist für mich gar nicht der Punkt. Ganz gleich mit welchem Wort man das, was er da tut, auch bezeichnen mag, mir bereitet der Weg, den er hierfür geht, einfach Kopfzerbrechen. Ich bin mir aber fast sicher, dass wir nach 8x21 heute und in den nächsten Tagen diesbzgl. noch einiges an Grundlage zum Weiterdiskutieren bekommen werden... ;)

      Soweit zu 24. Können wir uns, was das Hineingeboren werden und das Leben als mitunter sicher auch Rädchen im Getriebe eines Staates darauf verstänigen, dass wir mit unseren beiden Meinungen ganz gut auf nem Kontinent wie Europa aufgehoben sind? :)

      Ceilin schrieb:

      Ich nehme an du beziehst dich auf einen bestimmten Krieg? Es klingt so an, denn anders kann ich diesen Vermerk nicht einordnen. Wenn das jedoch gemeint ist, erschließt sich mir jedoch keine Verbindung dazu. Damit würdest du per se vorraussetzen, dass eine solche Tat immer den falschen trifft, was unmöglich ist. Davon abgesehen vermute ich auch, dass du mich bislang falsch verstanden hast. Meine obige Erklärung sollte zeigen, dass ich ganz sicher keine Welt/Gesellschaft herbeiwünsche in der jeder machen darf/kann was er will. Das wäre selbstverständlich völlig sinnfrei.
      Muss zugeben, dass ich Dich tatsächlich ein klein wenig falsch verstanden habe, aber dann sind wir jetzt quasi quitt. :zwinker: Ich meinte nämlich keinen bestimmten Krieg, sondern die Entwicklung der Menschen mit all ihren Kriegen bis zur Gegenwart - und das damit verbundene und an sich mMn ganz gut funktionierende System, in der wir leben können und dürfen.
    • ich verstehe dei meisten hier nicht
      wir befinden uns in einer surrealen 24 welt und nicht in der normalen. da werden leute ohne wenn und aber abgeknallt und so isses!

      ich hätte die hässliche blönde kuh schon in der ersten folge abgeknallt, weil sie mir schon damals auf die nerven ging, geschweige denn jetzt wo sich herausgestellt hat dass sie ausgebildete rusische agentin war. (gilt alles natürlich nur in der surrealen 24 welt :grin_still: )
      bringt nina zurück, als zombie oder leiche - egal! :biglove:
    • Mord und Rache

      Jemanden zu erschießen, der wehrlos ist und keine direkte Bedrohung darstellt, hat schon Mordcharakter und macht Jack erheblich unsympathisch. Und die Rachenummer passt auch nicht so richtig zu Jack, der sich sonst immer ultrapatriotisch gab, die eigenen Interessen immer hinter die seines Landes stellte und stets bereit war, sich für sein Land zu opfern.
    • Hammer Folge, SEHR GUT und ganz knapp am UHJM vorbei. Hier stimmte einfach alles, action, Tempo, Dialoge...
      Jack und Cole geben ein gutes Team ab, schön anzugucken. Dann der Typ von der privaten Sicherheitsfirma, eiskalt wie Jack abdrückt...
      Die Szene in der Bank, Spannung pur, Jack von 2 Polizisten gefasst und sieht Dana genau vor sich.
      Jack fasst Dana, EISKALT BÄM "was kann ich tun?" "garnichts. Garnichts!" BUM. Schon hart von Jack, aber finde ich eigentlich ganz gut, Dana die miese fiese =) Als Bösewicht hat sie überzeugt, vorallem dass sie im Schließfach eine blendgranate hatte war clever.

      Frage ist nur, wie will Jack da anschließend heile rauskommen? So viele Leute wie er auf eigene Faust getötet hat, ich seh da eher schwarz für ihn, und die Präsidentin, gegen die er ja arbeitet, wird ihn wohl kaum begnadigen. Ich seh das Happy End mit Opa Jack und Familie schon so dahin schmelzen.

      edit: es ist spannend zu lesen was für Diskussionen 24 hier auslöst, ich werd vlt. gleich noch mitmischen, erstmal was essen=)


      Jemanden zu erschießen, der wehrlos ist und keine direkte Bedrohung darstellt, hat schon Mordcharakter und macht Jack erheblich unsympathisch. Und die Rachenummer passt auch nicht so richtig zu Jack, der sich sonst immer ultrapatriotisch gab, die eigenen Interessen immer hinter die seines Landes stellte und stets bereit war, sich für sein Land zu opfern.
      Das wär ja nicht das erste mal dass Jack sowas tut, siehe Nina. Man darf auch nicht vergessen was Dana alles getan hat, nicht nur dass sie am Terroranschlag beteiligt war, sie hat auch 3-4 Statisten erschossen, 2 CTU Sicherheitskräfte, den netten Brian von der Bank und einen auf der Straße...
      Und Jack war immer patriotisch, aber es war bisher auch nie der Fall dass der Präsident gegen ethische Grundsätze verstößt und Terroristen und Mörder laufen lassen will.


      Ich Frage mich auch, ob Jack noch Rache am Scharfschützen nimmt, der Renee erschossen hat. Und was ist mit Logan? Die miese Schlange hat auch seine Abrechnung verdient. Noch viel zu tun für 4 Folgen.

      Und wenn wir schon dabei sind: Der tote Bewährungshelfer müßte doch auch immer noch hinter der CTU Wand liegen. :D
      Jaaa :D Hab ich auch schon gedacht, das fängt eines Tages an zu stinken :tongue2:


      Ja, das ist unbestreitbar wahr. Ist das eigentlich das erste Mal, dass Jack einen "Guten" (also Polizisten, FBI-Agenten usw.) einfach so erschossen hat? Das scheint mir an dem Ganzen besonders extrem zu sein. Und ich zähle jetzt Curtis (und natürlich so "böse Leute" :zwinker: wie z. B. Henderson nicht mit dazu - es geht mir eher um solche "Staatsangestellten" als Nebencharaktere. Jack hat doch z. B. nie einen Polizisten erschossen, oder? Angeschossen schon, aber erschossen? Oder doch? Irgendwie kommt mir da keine Situation aus vergangenen Staffeln in den Sinn ... :nuts: Das fand ich schon heftig.
      Hä? Hab ich was in der Folge verpasst? Wo erschießt denn Jack einen Polizisten? Er schießt dem einen Ins Bein und haut den anderen um. Oder hab ich was verpasst? klär mich bitte auf ^^

      jetzt, in der zweiten hälfte der 8. season hat sich bei mir wieder das alte feeling eingestellt, vor allem der tod hassans war ein echter schocker in guter 24-manier und auch der tod von dana war ein beispiel für den mut der autoren, einen "helden" so moralisch fragwürdig darzustellen.
      :snf45:



      Meine Meinung zu Danas Hinrichtung (der Begriff trifft es imo am besten): Natürlich ist das Mord, oder eher totschlag, aber nur weil es ungesetzlich ist, ist es nicht moralisch falsch.


      Achja, ich werd der Community hinterhertrauern wenn die Staffel vorbei ist und hier weniger los ist :(

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    • Ich wusste es, es kommt noch der Zeitpunkt, an dem ich wieder den Unmut aller auf mich ziehe, aber:

      Ceilin schrieb:

      Wenns nach mir gänge tät ich mich aber ungemein freuen, wenn Jack einfach mal aufräumt und dann untertaucht. Selbst wenn er die Leute alle "eiskalt" über die Klinge springen lässt ist seine Moral noch immer um Längen besser als die aller anderen. Über einen Logan brauch man nicht sprechen, über eine Taylor, welche einknickt, auch nicht. Über einen Ethan der sich letztlich zurückzieht und nichts tut auch nicht. Über eine Chloe die versucht richtig zu handeln aber nur unter die Räder kommt auch nicht. :) Dann lieber einen Jack der aufräumt und zwar so wie es sich gehört. Ob dafür nun Rache der ausschlaggebende Grund ist dürfte ziemlich hinlänglich sein. Das ganze Gerede von Rache und Gerechtigkeit ist Unsinn - letztlich gehts nur darum eine Person zu beseitigen, die es nicht anders verdient hat.

      Ceilin schrieb:

      Dennoch, ungeachtet diesem Gefühl, kann ich zumindest für mich sagen, dass Jack gern auch grober mit der Sense vorgehen kann. Wenn er in seiner Wut auch noch Taylor mit platt macht ist das vielleicht nicht unbedingt toll, aber halb so schlimm. Sie hat mit der Vertuschungsaktion und der Erlaubnis zur besonderen Handhabe von Dana Dreck am Stecken - nicht zuletzt ihr böses Verhalten Jack gegenüber. ;)
      Ich mein deine Aussage zielt ja auf die Moral ab. Ob es so einen Helden geben darf und für viele ist ja Jack genau das. Letztlich wird ja in der Realität selbst von Leuten in der Politik, der Polizei, dem Militär und ähnlichem Jack Bauer und seis auch nur scherzhaft, als Vergleich herangezogen. Tja, für mich ist seine Moral Gold wert.

      Ceilin schrieb:

      Rache und Gerechtigkeit. :) Völlig unbedeutende Diskussion. Derartige Personen/Verbrecher gehören bestraft. Kuhhandel die soetwas vertuschen sind widerwertiger und deren Sinn dahinter wertloser als alles andere. Nina, Henderson xyz Terrorist, Dana sind bedeutungslose Personen, die ihr Recht auf was auch immer längst verspielt haben. Man tut der Welt einen Gefallen, wenn man sie von solchen Leuten befreit.

      Ceilin schrieb:

      Universelle Menschenrechte sind unter solchen Gesichtspunkten auch nur hererer Quatscht der nur auf dem Papier toll klingt, bzw Gültigkeit hat.

      Ceilin schrieb:

      Sprich nur weil Jack unser Held ist bzw es Jack war der so gehandelt hat... Also für mich nicht. Für mich haben Leute die solche Verbrechen tun keinerlei Rechte und man sollte sie lieber beseitigen als leben lassen.
      Sag mal Ceilin, merkst Du eigentlich selber noch, was Du da schreibst??
      Es geht mir hier nicht um die Moral innerhalb der Serie. Fand die Folge spitze, Jack extrem, darum gehts mir nicht. Aber Du kannst doch nciht ernsthaft dieses Zeug da schreiben???