8x23 + 8x24 - 2 p.m. - 4 p.m.

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    • Eigentlich waren das ja 2 ganz gute Folgen und auch ein toller Cliffhanger am Ende. Nur leider war es ein Ende wie bei jeder anderen Staffel zuvor, bis auf die Uhr.
      Ja emotional, spannend usw aber am Ende nichts wirklich überraschendes oder neues. Das Ende ist wirklich sehr ähnlich wie das Ende von Season 4.

      Und plötzlich muss eine Familie beschützt werden. Als hätten die Chinesen nicht auch auf sie losgehen können damals...anstatt ihn Monate zu foltern.
      So wie es aufgebaut wurde, hätte ich schwören können, er gibt sich selbst die Kugel, um Kim zu schützen. Das wäre konsequent gewesen und IMHO wenn auch krass irgendwie ein wirliches Ende.
      Aber obwohl die Serie zu teuer ist (oder wieso genau wurde sie abgesetzt?) will man jetzt noch Geld mit einem Film machen. (oder gar mehrere?)

      Was mach ich jetzt bloss? Lost zu ende, 24 zu ende, Heroes auch abgesetzt...
    • Das wars dann also auch hier endgültig. Das Finale hat mich emotional total gepackt, allerdings sind auch einige Dinge offen geblieben, die ich nicht ganz verstehe. Zum Beispiel, wo denn jetzt der Beweis auf der Speicherkarte war, denn ich habe da nur Jack gesehen, der seiner Tochter irgendeine Botschaft per Video übermittelt, nicht wirklich ein Beweis. Deshalb habe ich auch die ganze Zeit fest damit gerechnet, dass es nicht die richtige Speicherkarte war, das wäre aber wohl eine zu krasse Parallele zum letztjährigen Finale gewesen.

      Wie dem auch sei, das Ende hat mich komplett zufrieden gestellt, aus den Möglichkeiten, die man noch hatte, hat man das Beste gemacht. Auch wenn das Finale dem von Season 4 ähnelt, war es doch diesmal deutlich anders, denn wir sehen Jack Bauer, der von Season 1 an alles dafür getan hat, sein Land vor Terroristen zu beschützen in Season 8 als vermutlich international gesuchter Terrorist abtreten. Die Aussage von diesem Widerspruch gefällt mir.

      Bewertung:
      8x23 Gut (+)
      8x24 UHJM
    • Ok, ich hab jetzt den ganzen Nachmittag darüber nachgedacht (jedenfalls manchmal) und kann endlich rational darüber schreiben, zumindest hoffe ich es;-)

      Ich hatte nach den letzten beiden Folgen ein soooo dramatisches Finale erwartet, aber wie es dann am Ende gemacht wurde, war ja im Grunde noch besser. Relativ "stille" Folgen mit Momenten, wo dir dann wieder die Kinnlade runterfiel. Sehr schön. Dass sie Vampire-Jack leider auch noch bringen mussten, och nö, das fand ich season 6 ja schon als totaler Rotz, aber egal, war dennoch genial, wie die Beziehung zwischen den beiden am ende noch entwickelt hat. ich hatte mir endlich endlich endlich mal so einen richtigen Jack-Chloe Moment gewünscht und bekam gleich mehrere.

      Dass er die beiden Herrschaften im Gebäude nebenan nicht erschossen hat...das wäre es noch gewesen. Schon als er Pillar verschont hat, uns so losgebrüllt hat, da dachte ich schon, ok, er fängt an nachzudenken, nicht gut, ich wollte ihn gerne so sehen, wie wir ihn die letzten Folgen gesehen haben.

      Und dass Logan sich umbringen will....aaaaargh.....dieser verdammte Feigling. Ich war so sauer, ich hätte kotzen können, dieser Arsch. egal, überlebt hat er ja wahrscheinlich eh.

      Und die Tatsache, dass Aaron nicht dabei war, fand ich persönlich zwar kacke, weil er ja nun wirklich seit 1 dabei war, aber ist ok, wenn das nicht passte...und Madsen hat ja geholfen und ist danach wieder untergetaucht, also logisch.

      Ich fands auch gut, als der Vertrag nicht unterschrieben wurde. Wie sie das gemacht haben, endlich war Cherry mal wieder in Action. ENDLICH. aber ich fands auch blöde, oder vllt war das gearde die Botschaft, dass sie durch- ausgerechnet- Jacks videoaufnahme für seine Tochter den Moralischen bekommen hat. Und wo hatte er jetzt die richtige datei gelassen? das hab ich mich die ganze Zeit gefragt und die wollte ich eigentlich noch veröffentlich sehen, na egal, jetzt ham wa zwar ein season 4 ende und kein ende, das es noch nicht gab, aber war mir am ende auch egal, es war dennoch etwas ganz besonderes.

      Chloe und Jack. Die beiden waren einfach top zusammen. Toll am Telefon und besser face to face. War schon immer so. Und ich war ganz still die beiden Folgen lang ( mal abgesehen von meinen gelegentlich leidenschaftlichen Ausbrüchen). ich meine damit, nen ABend vorher hab ich das LOST finale geschaut und immer wieder angefangen zu heulen, bei 24 hab ich nicht geheult. Da war ich ganz still, irgendwie ergriffen (?) und als Jack sagte "when you first came to CTU, I never thought it was gonna be you would cover my back all those years." Und Chloe nur am Weinen. Das war so schön, einfach nur, weil es irgendwie kurz und knapp und dennoch endlich einmal so emotional und wirklich alles sagend war. Vorher, wie die beiden sich mit den Waffen gegenüber stehen, so unterschiedlich und dennoch voneinander geprägt, ich fand das so schön und das war der Moment, als ich wie auf Knopfdruck angefangen hab, mit Chloe mitzuweinen :crying2:

      Und die letzten sekunden haben mich dann total überwältigt: dieses Ticken. Und sein am Anfang gesagtes events occour in real time und die Stimme dazu...wie gesagt, das letzte Ticken hattes was finales, trotz des offenen Endes. Aber es war etwas abschließendes zwischen Jack und Chloe. Oder endlich mal ein "Statement", so stehen sie zueinander und sagen es sich endlich mal richtig.
      Ich war hin und weg, egal, was andere alles sagen. Das war mein Moment. Ich bin dankbar. "Meine" serie hat ein ende, obwohl die Jack ruhig hätten sterben lassen können. Dann wäre es...perfekt gewesen. Hoffentlich bleibt er jetzt der, der vom Gesetz gesucht wird, ich will ihn nicht mehr für sein scheiß Vaterland kämpfen sehen.

      Und noch einmal: Thanks a million. Was a pleasure;-) (ich sach jetzt nicht, bis zum Kinofilm, für mich war es ein ende)
    • So. Der Moment ist nun da. 24 ist vorbei. Nach neun Jahren, acht Seasons, acht unvergesslichen Tagen voller Action, Qualen und Emotionen geht meine Lieblingsserie, für mich die beste Serie aller Zeiten zu Ende. Und es ist nicht wirklich nur eine Serie, die hier für mich zu Ende geht. Abgesehen von der Tatsache, dass 24 von der Qualität her über all die Jahre weit über dem meisten stand, was uns das Fernsehen bieten konnte und wollte, fühle ich mich so, als ob ein Teil von mir gestorben wäre. So, als ob ich einen guten Freund loslassen muss, den ich nie wieder sehe: Jack. Ich habe es auch daran gemerkt, wie sehr mir 24 im Vergleich zu anderen Shows am Herzen lag, da gestern das weit mehr gehypte und von weit mehr Menschen auf der Welt erwartete Lost Series Finale lief, auf das ich zwar auch emotional reagierte, da Lost ebenfalls eine einzigartige Serie war und es immer schwer fällt etwas gehen zu lassen, mit dem man so viele Jahre gelebt hat; jedoch war es heute mehr als eine Nummer trauriger für mich 24 gehen zu lassen. Ich bin damit aufgewachsen, die Serie hat mich geprägt und verändert und jetzt wird das alles nicht mehr sein. Beim Finale sind Tränen geflossen, aber ich denke, dass das wirkliche Realisieren erst nach einer Zeit kommen wird - brutal wird's im Januar, wenn 24 dann keine 2-Night 4-Hour Premieren mehr feiern wird.
      Jetzt ist es nun generell eine Sache mit Series Finales. Die Erwartungen der Fans sind immer zu hoch, die Autoren können nie alle glücklich machen. Das war gestern das große Problem von Lost, was dazu geführt hat, dass sich durch das Internet eine Art Mauer gezogen hat, zwischen Befürwortern und Gegnern der Auflösung. Umso erfreuter war ich heute zu lesen, dass über 24s Ende weitgehende Einigkeit herrscht: Es hat den meisten gefallen. Es war ein würdiger, emotionaler Abschluss eines grandiosen Phänomens. Viele denken jetzt schon über den angekündigten Film nach, aber für mich - der diesem Vorhaben sehr skeptisch gegenüber steht - spielt das jetzt noch keine Rolle. Ich habe das Finale, also 8x23 und 8x24, jetzt zwei Mal gesehen, um auch wirklich ein möglichst fundamentiertes Urteil über die letzten zwei Stunden der Serie fällen zu können. Ich glaube, dass es, wie immer bei Doppelfolgen von 24, recht wenig Sinn macht, das Review jetzt auf die beiden Episoden aufzuteilen. Es war ja im Prinzip eine Einheit, alleine schon dadurch, dass bei 8x24 das Intro und das "Previously on 24" weggelassen wurde. Stattdessen mache ich es wie gestern beim Lost-Finale. Jede Drama-Serie lässt sich meines Erachtens von drei Gesichtspunkten aus betrachten: Atmosphäre, Charaktere und Plot.

      1. Atmosphäre

      Grundsätzlich wird natürlich von einem Series Finale einer Serie wie 24 erwartet, dass es sowohl Spannung als auch Emotionen vermitteln kann. Ich denke, die Fans können was diese Punkte angeht zufrieden sein. Ich war es jedenfalls. Für mich war es total spannend und aufregend zu sehen, wie Jack jetzt handeln würde. Suvarov umbringen und einen Atomkrieg riskieren? Nachgeben? Taylor - würde sie im letzten Moment doch noch zur Einsicht kommen und zu ihren Prinzipien, die sie in Season 7 so ausgezeichnet haben, zurückkehren? Würden wir vielleicht doch noch alte Gesichter (Aaron) wiedersehen? Und ja, obwohl ich wusste, dass die letzte Szene ein Gespräch zwischen Jack und Chloe werden würde; als ich die Maskengang um Jack versammelt sah, und er so lange nicht zu sehen war, hatte ich Angst, dass sie ihn doch sterben lassen würden.
      Die Emotionen...ja, braucht man nicht viel zu zu sagen. Die letzten Szenen, also Jacks Gespräch mit der Noch-Präsidentin und letztendlich sein Abschied von Chloe - das war berührend und genauso wie es sein sollte. Auch wenn manche jetzt sagen mögen, dass es von Season 4 kopiert war - sogar wenn es Gemeinsamkeiten gibt, na und? Es war wunderschön gemacht und der beste Abschied, den man, wenn man die Ausgangslage betrachtet, hätte machen können.
      Dass man an dieser Stelle natürlich auch wieder die Musik erwähnen muss, ist klar. Wie immer war Sean Callerys Score fantastisch, diesmal vielleicht der beste der Season.
      Am Ende sehen wir zum ersten und letzten Mal nicht die Uhr auf die volle Stunde ticken, sondern einen Countdown auf Null laufen. Eine perfekte symbolische Geste: Es ist vorbei.

      2. Charaktere

      Es war wohl Allison Taylors Finale. Sicherlich ist es nicht besonders realistisch, dass der Präsident der Vereinigten Staaten vor laufenden Kameras seine Verwicklung in Verbrechen und deren Vertuschung gesteht - aber was soll's, ich fand's genial. Sie hat sich im letzten Moment doch noch gemäß ihrer Prinzipien entschieden, und es war wohl auch politisch gesehen die "richtige" Entscheidung. Doch was geschah davor: Taylor wie ich mir sie nie hätte vorstellen können, droht Dalia Hassan tatsächlich mit einem Militärschlag, um ihre Unterschrift auf den Friedensvertrag zu erpressen. Man sah es in diesem Moment total in ihren Augen, wie besessen sie von der Idee dieses Friednes war, und wie sie innerlich mit sich kämpfte und es selbst nicht fassen konnte, was sie da eigentlich sagte und tat. Ganz groß gespielt von Cherry Jones an dieser Stelle. Doch am Ende war es wohl Jacks Video an Kim, das sie letzten Endes zur Umkehr bewogen hat. Sie hat realisiert, dass sie nicht nur sich verraten hat, sondern auch ihn und viele Menschen, die am Tag 8 ihr Leben gelassen hatten. Am Ende hat sie ihren Fehler nicht Realität werden lassen und das Schlimmste noch abgewendet, Redemption für sie also, auch wenn sie jetzt wohl ein Schicksal à la Logan erwartet und wir somit einen weiteren gescheiterten Präsidenten in 24 erleben - wie alle POTUSse der Serie.
      Logan...auch wenn sein Schicksal einmal mehr offen gelassen wurde, ich denke er ist "mehr oder weniger" tot diesmal, und hat auch sein verdientes Ende bekommen. Der Mord an Pillar am Ende von 8x24 hat gezeigt, dass es ihm nur noch um Rache an Jack ging, die - wie er es selbst hätte wissen müssen, sagte er doch zu Taylor dass Jack "immer einen Weg finden wird" - er nicht bekommen konnte, denn
      Jack lebt und das wird er auch, bis er eines natürlichen Todes stirbt. Ein Reviewer von TV.com hat das Phänomen von Jacks scheinbarer Unsterblichkeit in einem Satz so treffend dargelegt, wie ich es sonst nie irgendwo wahrgenommen habe: "Here’s a guy who is invincible but never ultimately victorious, who saves the world yet invariably loses another part of himself. " Seine Verbannung ins Ausland dürfte für seine Verhältnisse so viel Happy End sein, wie es nur möglich ist. Es war klar, dass er am Ende der Serie nicht mit Kim und Teri happily ever after leben würde - das ist einfach nicht 24. Doch genauso wenig wäre es wohl 24, wenn man ihn hätte sterben lassen. Unabhängig von dem zukünftigen Kinofilm war es für mich ein passendes Ende für Jacks Charakter, ein Charakter, der erst dann Frieden finden wird, wenn er stirbt - irgendwann.
      Was Chloe angeht, sie durfte den letzten Satz der Serie sagen: "Shut it down." Ihre Entwicklung seit Season 3 ist bemerkenswert. Einerseits wird sie immer die komische, seltsame, awkwarde Chloe bleiben, die wir kennen und lieben, andererseits hat sie sich entwickelt. Entwickelt zu einem Charakter der Jack ebenbürtig gegenübersteht. Nicht in der Art und Weise wie es David Palmer und Renee getan haben, aber auf ihre eigene Art. Und es wäre nicht abwegig zu vermuten, dass sie Jack irgendwann wieder sehen wird.

      3. Plot

      Wie Lost gestern war auch dieses Finale heute kein handlungsstarkes. Das ist aber nicht schlimm, im Gegenteil, Series Finales sollten sich auf die Charaktere konzentrieren, auf ihr ultimatives Schicksal mit dem die Serie endet. Das ist heute, wie oben beschrieben, gelungen. Was den Plot des Finales angeht, war er okay. Sicherlich hat es nicht überrascht, dass die Autoren Jack jetzt nicht unbedingt am Ende der Serie den Dritten Weltkrieg beginnen lassen würden o.Ä.. Dass Jack überleben würde, war auch keine Überraschung. Es war kein Finale von Twists und Schocks - außer Taylors Aktion vielleicht - sondern eben ein auf Emotionen und Charakteren basierendes. Und 24 kannte schon andere Finales. Season 3 z.B.. Man könnte theoretisch sich jetzt die Handlung weiterdenken: Taylor tritt zurück, Hayworth wird Präsident (falls er noch VP ist), Suvarov darf wohl in Den Haag antanzen, Chloe bleibt permanent CTU-Leiterin usw. Aber im Moment der letzten Minuten interessiert das alles nicht. Man will ja praktisch etwas zum Weinen und Trauern haben.

      Fazit:
      8x23 - Gut (typische Set-Up-Folge für das Finale)
      8x24 - UHJM (Erklärung: Emotionen)

      Tja, und jetzt? Es waren großartige Jahre, großartige Seasons und auch Diskussionen über sie in diesem Forum, all das wird man und werde ich vermissen. Ich werde Jack vermissen, die tickende und stille Uhr vermissen, die Vorfreude auf eine neue Season - ach einfach alles. Vielleicht war es ungeschickt von FOX, das 24 Series Finale einen Tag nach Lost auszustrahlen - in diesem EW.com wird Howard Gordon doch allen Ernstes auf Lost angesprochen. Der Vergleich der beiden Serien findet seit eh und je statt, obwohl sie eigentlich unvergleichbar sind. Und ja, Lost hatte durch seine Mythologie einfach einen größere "Fanbase" und Eventcharakter als 24 - aber nicht das bessere Finale. Die Quoten war nicht überwältigend, sondern haben eher das Niveau von Season 8 beibehalten. Aber wen interessiert das alles jetzt?

      Es bleibt an dieser Stelle nur eines zu sagen:

      24, it's been an honor.
      "I never thought anything like this could ever happen." (Reaction to FOX's announcement of 24: Live Another Day)
    • Bin immer noch geschockt. Verfolge 24 seit dem Anfang und muss das Ende jetzt mal verarbeiten.
      Nun wird es nie wieder 24 geben - keine genialen Cliffhanger, keine letzte Chance, keine Maulwürfe mehr, keine Bedrohungen mehr, nie wieder CTU, keine Präsidenten Plots mehr und vor allem nie wieder Jack Bauer und Chloe O'Brien.

      Die letzten 10 Minuten musste ich über die vergangenen Jahre bzw. Seasons nachdenken.
      Auch wenn es wie bei jeder Serie hier und da Umstimmigkeiten gegeben hat und manches überzogen war - 24 war und ist einfach genial !!!
      Es gab bisher keine Serie, die immer wieder geschockt, verunsichert und erregt hat. Tabus wurden einfach gebrochen (Atombombe zünden, AirForce One abstürzen lassen...)-> Mann, waren das gute Seasons;)
      Was mich gerade nach dem Finale traurig macht ist, dass Charaktere wie Wayne Palmer, Aaron Pierce, Morris O'Brian,Tony Ameida und natürlich Audrey Raynes nicht mehr aufgetaucht sind. Gerade dies würde ich mir für den Kinofilm wünschen. Ich habe immer gehofft, Audrey nochmal wieder zu sehen. Um so besser kann ich Jack in dieser Season verstehen. Irgendwann brennt jedem mal die Sicherung durch.

      Es gibt noch soviel worüber ich nachdenke nach diesem Finale und ich hoffe, es ist ok, dass ich zum eigentlichen Finale nicht wirklich etwas geschrieben habe ( das kommt dann später).
    • Irgendwie weiß ich heute nicht so richtig, was ich sagen bzw. schreiben soll...

      Seit dem WE hat sich meine Vorfreude auf das Serienfinale immer mehr gesteigert und ist im Laufe dieses Tages beinahe ins Unermessliche gestiegen. Im Grunde hat es mir schon viel eher in den Fingern gejuckt, einfach den Rechner anzuwerfen und loszulegen - so wie ein (großes) Kind, das an Heiligabend aufs Christkind wartet. ;) Und doch habe ich es noch ein paar Stunden aufgeschoben, da mir schon im Vorfeld eines allzu deutlich bewusst war: Dies werden die letzten Momente der Serie 24 sein und sie sind genauso unwiederbringlich wie einst dieser große und einzigartige Augenblick am Ende von Staffel 1...

      So langsam dringt es jedoch zu mir durch, dass nun die letzte Uhr getickt hat... 00:00:03... 00:00:02... 00:00:01... Vorüber! :13:

      Es ist im Vorfeld viel darüber spekuliert worden, wie es endet - auch ich habe mir so meine Gedanken gemacht. Mein Fazit lautet, dass den Autoren ein großartiges Ende gelungen ist, denn wenn ich mit einem nicht gerechnet habe, dann mit einem so emotionalen Showdown. Das das vielleicht nicht originell und neu ist, mag ja sein, stört mich aber nicht im Geringsten.

      Im Lauf der Staffeln sind die Ansprüche der Fans an die Serie immer weiter gestiegen. Wie also sollte ein würdiges Serienende aussehen, dass gleichzeitig auch noch Optionen für den Kinofilm (den man bei aller Skepsis ja nicht vergessen darf) lässt? - Die Vermutungen reichten von Jack wird sterben bis zum Happy End mit Kim & Teri Jr... Wenn man dies bedenkt, ist den Autoren mMn der beste Mittelweg gelungen und daher kann ich diejenigen, die sich "mehr" (?) erhofft haben, auch nicht wirklich verstehen. ?(

      Für mich steht einfach fest: Ab dem Moment, als Dalia Hassan Präsidentin Taylor die Schatulle mit dem Präsent von ihrem Mann überreicht hat, gab es für mich kein Halten mehr... ;(


      Und dies muss fürs Erste reichen, da ich das jetzt erst mal noch etwas sacken lassen muss... Es ist einfach ein eigenartiges Gefühl, wenn man realisiert, dass etwas, das einen so viele Jahre begleitet hat, nun zu Ende ist - auch wenn es "nur" eine Serie war. Sicher wird mir später oder in den nächsten Tagen noch das ein oder andere einfallen, aber dafür ist dann ja immer noch Zeit (bzw. Raum in den entsprechenden Fazit-Threads :zwinker: ).

      Meine Wertung: 8x23 = Gut, 8x24 = UHJM
    • Im Gegensatz zu Lost, dessen Finale zwar ok war, aber mich nicht wirklich mitgerissen bzw. nur phasenweise überzeugen konnte, war das Season- und Seriesfinale von 24 durchgehend großartig. Zum Schluss wieder zwei megaspannende Stunden - so muss das sein. Ein absolut würdiges Ende der Serie, das die Weichen des hoffentlich bald kommenden Films deutlich stellt.

      So, jetzt muss ich die 8. Staffel erst mal sacken lassen, bedauere aber schon jetzt nach der tollen zweiten Hälfte dieser Season, dass es nicht mehr weiter geht.
    • Mir fällt es hier echt schwer was vernünftiges zu schreiben, denn die letzten Minuten (Sekunden) haben mich mehr mitgenommen als ich das anfänglich vermutet hatte. Beide Folgen bekommen von mir ein klares UHJM, wobei das UHJM für Folge 23 schon fast lächerlich wirkt gegen das von Folge 24. Für diese Folge braucht man eine neue Skala! Ich bin froh, dass die letzte Folge von 24 gleichzeitig auch die beste ist und somit wurde Folge 5x13 (endlich) vom Tron gestürzt. Einfach unfassbar wie spannend und emotionsgeladen diese Folge ist. Jede Minute war ein Highlight! Allein schon die Szene, als Jack von Chloe verlangt ihn zu erschießen, da krieg ich gleich wieder Gänsehaut. Und auch als Chloe danach durchsucht wurde, ist mir das Herz stehen geblieben. Richtig stark waren auch die Szenen rund um Präsident Taylor. Meiner Meinung nach hat Cherry Jones den Emmy für Season 7 nicht verdient, aber für Season 8 muss sie ihn einfach kriegen. Was sie in den letzten beiden Folgen geleistet hat war unfassbar!
      Wie schon gesagt hat mich der Schluss einfach nur umgehauen. Das Gespräch mit Chloe, bei dem Jack auch noch ihr erstes Aufeinandertreffen anspricht hat mir den Rest gegeben. Ich bin generell nah am Wasser gebaut, deswegen flossen da Bäche. Und dann schaut Jack noch in die Kamera der Drohne und sein Gesicht verschwindet langsam - Ende. PERFEKT! Hat mir sehr gefallen, dass diese Staffel ähnlich wie Staffel 4 endet und die Ausgangslage für die Kinofilme ist auf jeden Fall gut. Ich hoffe nur sie nehmen sich nicht all zu viel Zeit.
    • Yes, it has really been an honor!

      Ich mag gerade gar nicht viel schreiben. Es war nicht immer alles perfekt, aber über sechs Jahre hat mich diese Serie gefesselt, wie nichts anderes und das bleibt hängen. Umso großartiger waren dann die letzten Momente:

      "Shut it down." Jack blickt in die Kamera, das Bild kriselt, es wird dunkel. 00:00:03 - 00:00:02 - 00:00:01 - 00:00:00.

      Danke bleibt nur noch zu sagen, für zweimal UHJM, für so viele fantastische Folgen und Staffeln. Aber auch für dieses Forum und alle, die sich hier beteiligen. Es ist genial, was ich hier mitgenommen habe, um einzelne Folgen oder ganze Staffeln zu überbrücken. Danke.

      Danke 24!
    • Zuerst mal: Danke für die 9 tollen Jahre 24! Die Serie ist Teil meiner Kindheit gewesen und wird auch jetzt noch Teil von vielen lustigen DVD-Box-Abenden sein, sodass ich von einem Abschied eigentlich nicht reden mag. Trotzdem bin ich schon ein wenig traurig und muss das wohl erst mal richtig realisieren, dass es keine weitere Staffel 24 mehr geben wird. Angesichts der unglaublichen Qualität der letzten 10 Episoden finde ich das umso schlimmer.

      Zuerst einmal ein paar Anmerkungen zu den Folgen

      8x23
      -In der ersten Folge fand ich vor allem die Szenen mit Daliah gegen Taylor richtig gut. Der Moment, in dem alles herauskam war einfach super gespielt und eindringlich. Vor allem demonstrierte es dieses fehlende Schwarz/Weiß-Denken, was wir sonst immer hatten. Als klar wurde, dass Daliah nicht mehr unterschreiben will, hatte man schon das Gefühl, dass das kein Gutes Ende der Geschichte ist. Andererseits war es das einzig richtige. Entgegen dem kann ich allerdings Taylors Erpressung nicht mehr nachvollziehen. Egal, wie wichtig der Frau der Frieden ist, eine Erpressung, um ebendiesen zu erzwingen ist keine annehmbare Basis dafür. Das muss Taylor klar sein und daher finde ich dieses Verhalten ziemlich unpassend.
      - Die Szene, in der Jason Pillar Jacks Wunde zunäht und dabei mit einer Waffe bedroht wird, fand ich einfach stylisch. Neben der Aussprache war das einfach eine tolle Situation und schön gefilmt. Eine dieser Szenen, die ich nicht vergessen werde. Warum auch immer :D
      - Über Charles Logan muss ich kein Wort verlieren. Einfach eine Bereicherung für diese Serie und jeder seiner Gesichtsausdrücke spricht mehr Bände als alle Dialogpassagen von Dana Walsh in Zeitlupe abgespielt.

      8x24
      - Jesus, das war knapp. Wenn Jack Suvarov wirklich erschossen hätte, DANN wäre die Kacke am Dampfen gewesen und der Charakter Jack Bauer hätte nichts, aber auch gar nichts mehr von seiner alten rechtschaffenen Qualität übrig. Zugegeben, gereizt hätte mich das für kommende Filme, aber dass er letztendlich doch Vernunft angenommen hat, war auch gut. Die Szene, in der Chloe von Jack angeschossen werden sollte, war auch sehr extrem. Ich dachte mir zuerst: "Wenn Jack stirbt, dann doch noch nicht jetzt!", aber als er sich kurzzeitig die Knarre an die Schläfe gehalten hat, hat das die Spannung und Sorge um ihn extrem gesteigert. Den späteren Biss im Season-6-Style fand ich eher lächerlich. Es gab keinen Grund dazu und vor allem hat es mich an die schwächste Season erinnert! :dev:
      - Zugegeben: Der Moment, in dem Taylor das Video von Jack angeschaut hat und deshalb ihre Meinung schließlich ändert, fand ich furchtbar kitschig. Ist zwar toll, dass Jack am Schluss wieder (sogar in Abwesenheit) die Dinge regelt, aber ich finde, die Präsidentin hätte sich auch ne halbe Stunde vorher schon gegen die Unterzeichnung wenden können/sollen. Hätte ich ihr genauso abgekauft wie jetzt, wo sie durch Jack den letzten Kick bekommen hat.
      - Der Unterzeichnungsprozess war für mich der Höhepunkt der Folge und war noch emotional eindringlicher als das Ende selbst. Diese schnell durch den Kopf schießenden Fragen wie "Bleibt Daliah jetzt sitzen oder was?" sowie "Oh nein, Taylor packt den Stift aus! Sie wird doch nicht..." machten die Szene wirklich extrem spannend. Es waren diese ruhigen Momente, in denen man nicht wusste, wer jetzt unterzeichnet und wer nicht, die das ganze so überzeugend machten, zumal es hier schließlich um das essentielle Moment der ganzen Staffel ging. Ganz großes Kino!
      - Das Ende war wirklich schön. Zwar ging der Moment von "Wir erschießen Jack" bis hin zu "Wir dürfen ihn nicht erschießen" ein wenig zu schnell, als dass ich wirklich um seinen Tod bangen konnte (Und ja, ich habe damit gerechnet, dass er abnippelt. Es hätte wirklich sein können, dass die Filme nur Fake waren), aber die Verabschiedung von Chloe war sehr traurig und emotional. Die letzte Uhr fand ich hingegen irgendwie unpassend; Sehr spontan eingebaut und ohne jeglichen Kontext. Ich hätte mir zumindest ein anderes Uhrgeräusch gewünscht oder vielleicht, dass die letzten Sekunden in Zeitlupe abgehen. Aber der Countdown auf 0 war irgendwie seltsam - ich hab das anfangs gar nicht richtig gemerkt.



      So, und hier nun der diskussionswürdige Part:
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      Wie d3rd3vil, Cocktailschirmchen und locborg es gesagt haben, muss man das Ende aus zwei Blickwinkeln betrachten: Einmal als Season Finale und einmal als Series Finale.

      Als Season Finale war es für mich bestimmt eines der besten, wenn nicht sogar das beste Finale überhaupt. Das lag vor allem daran, dass es (seltenerweise) zu keiner Zeit irgendwie gestaucht oder gestreckt wirkte. In den meisten Staffeln hatte man besonders gegen Ende das Gefühl, dass die Autoren jetzt schnell fertigmachen müssen bzw noch zu viele Stunden haben, bis die Season beendet werden kann. Als Beispiel nehme ich z.b. Season 5, in der Bierko in einer der letzten Folgen schnell noch n Gasbehälter aus dem Burzel zaubert. Oder umgekehrt das wirklich klasse Finale von Season 4, in dem man eindeutig merkt, dass den Autoren die besten Ideen erst zum Schluss kamen und sie trotz des hochspannenden Chinesen-Plots schnell ein Ende herbeizaubern mussten.
      Hier war das allerdings nicht so. Es hat perfekt gepasst. Das Tempo war ordentlich, aber nie gehetzt, die Story hat sich genau so weiterentwickelt wie man das wollte und es gab keine besonderen Umstände, die plötzlich schnell eine Aufklärung herbeiführte. Kurzum: Super!

      Als Serien Finale fand ichs aber sehr schwach. Die Endsituation ist keinesfalls so endgültig, wie ich sie gerne gehabt hätte. Wo bleibt das Gefühl, dass es jetzt vorbei ist? Warum sitze ich nicht trauernd auf dem Sofa und realisiere: Es ist aus. Es kann nicht mehr weitergehen?
      Abgesehen davon, dass das Überleben von Jack natürlich ein großer Faktor dafür ist, gab es dieses Szenario so ähnlich bereits in Staffel 4 - traurigerweise die Hinleitung zur besten Season überhaupt. Man frage sich also, was mit dieser Situation in einer 9. Staffel möglich gewesen wäre.
      Schlimmer noch finde ich einfach die Tatsache, dass es bereits bessere Enden als das hier gegeben hat. Für mich war das tolle Ende von Season 6 immer noch Messlatte für das endgültige Finale. Wie Jack da am Abgrund steht und man nicht weiß, was er jetzt macht; DAS war eine Szene, mit der ich die Serie hätte abschließen können. Im Gegensatz dazu wirkt das, was ich jetzt als echtes Ende gesehen habe, sehr schwach. Es fühlt sich einfach nicht wie ein Ende an.
      Natürlich, wir kriegen noch ein paar Kinofilme - und das freut mich auch besonders, zumal ich immer noch die Hoffnung habe, dass gerade deshalb nochmal Spin-Offs entstehen werden und wir so schnell unsere liebste Fernsehserie nicht loswerden. Star Trek hat es ja vorgemacht - im Grunde genommen ging man hier genau den selben Weg.
      Aber bitte; Wenn schon ein SerienEnde, dann ein richtiges, unabhängig davon, ob noch Filme folgen oder nicht. Ich möchte am Schluss ne DVD-Kollektion in meinem Regal haben, in dem die KOMPLETTE 24-Story drin ist. So wie bei Lost. Aber so fühlt es sich hier nicht an.

      Wie auch immer, ich bedanke mich noch einmal für die tolle Zeit mit 24 und freue mich umso mehr, dass das hier nicht das endgültige Aus ist. Ich freue mich auf den Film oder die Filme und bete dafür, dass die Legende CTU/Jack Bauer noch länger lebt als wir denken!
    • oh mann....wie die meisten hier muss ich das ganze erst mal sacken lassen, bin grad völlig durch den wind...

      ES IST AUS, OVER, VORBEI!!!! ;(

      meine gedanken rasen immer noch kreuz und quer, drum will ich mich schonmal vorab entschuldigen, wenn ich hier wilede sprünge mach...

      ich versuch erstmal die letzten folgen zu reviewen um dann noch ein paar allgemeine gedanken zu äussern, here we go:

      folge 23/folge 24: UHJM!!!

      folge 23 war wie so oft eher eine aufbaufolge, alle figuren wurden platziert, der tisch gedeckt für das grosse finale..

      ...und was für ein finale!!! packend, spannend, dramatisch, traurig!!!

      so richtig kann ich das jetzt alles noch gar nicht in worte fassen, das braucht wahrscheinlich noch ein paar tage. aber was ich jetzt schon sagen kann, ist, das ich begeistert bin, begeistert und traurig...aber jetzt mal der reihe nach:

      logan tot(?), präsident taylor kam noch zur vernunnft, jack lebt, chloe auch...war alles vorhersehbar und zu erwarten, nahm dem ganzen aber ichts von der spannung. wenn ich ehrlich bin, hätte ich mir auch ein bisschen gewünscht, dass die autoren nochmal so einen richtigen hammer im finale auspacken...jack erschiesst den russen, oder sogar taylor, chloe stirbt, jack erfährt, dass kim tot ist, etc.
      aber je mehr ich drüber nachdenke, umso besser finde ich diese lösung, denn hier handelt es sich nicht um ein season-finale, sondern um ein serien-finale!!! und da finde ich es besser, das ganze nicht mit einem effekthascherischen,reisserischen knall zu beenden, sondern so wie es hier vollzogen wurde...mit einer gewissen würde und am ende fast schon klein, intim und persönlich....ich muss da nur an das ende von sopranos denken...auch da gabs keinen grossen schocker oder ein definitves ende sondern ein völlig unspektkuläres und deswegen umso schöneres...auch bei einer meiner anderen lieblingsserien, "the shield" wurde so verfahren....nichts endgültiges, plumpes, sondern halbwegs offen....

      das ende, bzw. die ganze letzte folge hat auch perfekt zu meiner stimmung gepasst...wehmut, das gefühl gleich abschied von liebgewonnenen bekannten nehmen zu müssen, im kopf immmer wieder die letzten jahre revue passieren lassen...
      hätts da jetzt nochmal krachige action gegeben, irgendwelche krassen schocker, dann wär das für mich völlig unpassend gewesen, denn diese serie begleitete mich seit über 8 jahren und da will ich mich halbwegs ruhig und angemessen von ihr verabschieden...

      natürlich könnte ich jetzt trotzdem tausend kritikpunkte aufzählen, aber man darf eins nicht vergessen:

      die autoren hattens echt nicht leicht, denn sie erfuhren auch erst so ab der hälfte, dass dies die letzte staffel sein würde. und dass sie dann quasi von heut auf morgen dann sowas aus dem hut gezaubert haben, respekt!!!

      ich hätte mir nur eins gewünscht...dass man der serie und den fns soviel respekt entgegengebracht hätte und ihnen eine wirkliche abschiedsstaffel gegönnt hätte, eine staffel also, bei der von anfang an klar wäre, dass dies die letzte ist, denn dann hätten die autoren uns wahrscheinlich völlig aus den sitzen gerissen, und dann wärs wahrscheinlich auch was mit dem comeback von aaron pierce geworde...oder mandy...oder kim, etc.
      man darf ja nicht vergessen, dass die schauspieler nicht gelangweilt zuhause auf dem sofa sitzen und darauf warten, dass man sie anruft und sagt "hey, kannst du morgen an set kommen, wir bräuchten dich mal!" die haben meistens schon andere engagements und die verträge müssen weit im voraus geschlossen werden...

      aber wie gesagt, meiner meinung nach haben sie das beste aus der situatiion gemacht!

      ich merk schon ich schrieb hier völligen murks...

      ich will hier nur noch eins sagen: DANKE KIEFER!!! DANKE FOX!!! DANKE "24"!!!!!!

      ich bin fan seit der ertsen stunde, seit acht jahren, hab ich jede folge geguggt, jede staffel mehrmals gesehen....es gab höhen und tiefen, und manchmal war ich echt frustriert...aber meine liebe zu 24 ist nie erloschen...und spätestens im herbst, wenn die ersten infos zur nächsten season eintrudelten, war ich völlig heiss...und dann kamen die ersten trailer und die vorfreude wuchs täglich mehr und mehr:)

      momentan fühl ich mich irgendwie leer, weil ich weiss, dass diese ganze liebgewordene routine nun zu ende ist:

      ...stafel kucken...nochmal kucken...auf die dvd warten...dvd kucken auf englissch...dvd deutsch kaufen und kucken...im herbst die ersten infos aus dem netz saugen...trailer kucken....die erste folge der neuen staffel!!!

      aus, vorbei:(

      ich muss das echt erst mal sacken lassen, werd in den nächsten tagen nochmal ein gründliches review schreiben und auch ein serien fazit...im moment will ich nur DANKE sagen...es wr nicht immer schön, aber immer geil :grin_still:

      24 forever!!!!!

      .....und wenn die nicht bald den film machen, dann lauf ich amok!!!
    • Ich teile die Meinung der Allermeister hier, das Finale war großartig, Ultra-Hyper-Jack-Mäßig! ...Aber auch schmerzhaft da ich immer im Hinterkopf hatte dass das das Ende ist von 24 Die Serie!
      Aber ich erfahre Tröstung wegen der Filme oder dem Film der das wohl alles noch etwas fortsetzen wird, darauf können wir uns alle freuen!
      Ich weiss sonst nicht mehr was ich schreiben soll, ich bin immernoch etwas aufgewühlt! 24 ist meine Lieblingsserie und es würde mich sehr überraschen wenn mir irgendwann in meinem Leben noch eine Serie begegnet die Diese übertrifft! Ich freu mich nun auf den Film und die DVDs, das war es!

      Danke!
    • Bin ich der einzige, der die Hintertür sieht für eine weitere Staffel - nicht im nächsten Jahr, nicht in zwei Jahren, aber vielleicht in drei, vier oder fünf Jahren...? Die für uns Fans wichtigen Charaktere leben allesamt noch, ein Sidekick für Jack ist auch vorhanden, das Ende ist offen...

      Wenn Fox dann irgendwann mal merkt, dass im Programm irgendwas fehlt, trommeln die einfach die alte Truppe wieder zusammen...

      Ach, verdammtes Wunschdenken... :13:
    • also erstmal: das finale hätte man besser machen können, klar, dennoch bin ich hoch zufrieden. die autoren mussten ja irgendwie ne halbwegs reale ausgangsposition für den nachfolgenden film schaffen. bei 8x23 ging zunächst mal das tempo komplett raus, eben - wie schon von einigen erwähnt - als lead in zum finale. dennoch gab es überraschunen, wie z.b. dass jack logan aufeinmal im fadenkreuz hat! 8x24 war absolut stark, sehr viele emotionale momente, man merkte so richtig wie jack mit sich und der welt kämpfte. man bekam das gefühl nicht los, als würde er eh die ganze zeit auf den tod warten - sozusagen als erlösung. die schlussszene war auch der hammer. chloe & jack, 4ever friends. für mich ein sehr würdiges serienfinale!

      8x23: gut
      8x24: UHJM
    • hoshie79 schrieb:

      Bin ich der einzige, der die Hintertür sieht für eine weitere Staffel - nicht im nächsten Jahr, nicht in zwei Jahren, aber vielleicht in drei, vier oder fünf Jahren...? Die für uns Fans wichtigen Charaktere leben allesamt noch, ein Sidekick für Jack ist auch vorhanden, das Ende ist offen...

      Wenn Fox dann irgendwann mal merkt, dass im Programm irgendwas fehlt, trommeln die einfach die alte Truppe wieder zusammen...

      Ach, verdammtes Wunschdenken... :13:
      Das wäre natürlich ein Traum... Momentan denke ich aber nicht daran. Das einzige realistische, was passieren könnte, wäre eine Fortsetzung der Serie nach großem Erfolg der Filme. So etwas gab es ja im Grunde genommen auch bei der Star Trek - Franchise
    • Wie gesagt, ein stilles ende. Für mich bedeuten Series finales immer - egal, was gezeigt wird, an einem Punkt ankommen und weinen. Bei Prison Break hab ich mir am Ende die Augen ausgeheult, bei Lost hab ich immer wieder angefangen, weil es immer wieder Momente gab, und bei 24..nun, da hab ich erst mal gar nicht geweint, aber als Jack da mit Chloe gesprochen hat, wie sie zum ersten Mal die CTU betrat...da fing ich an. Kurz, aber serien würdig. Und dieses Ende hat gepasst. Trotz des Gefühls, dass es nicht final war. Trotz der season 4 Ähnlichkeit. Jetzt sinds halt Russen und Amerikaner anstatt Chinesen und Amerikaner. Na und? Es war auf jeden Fall ein Abschied.
    • 12 Stunden seit dem Anschauen sind vergangen und ich bin immer noch sprachlos...

      Ich bin hier schon seit ein paar Jahren angemeldet, habe aber meistens nur mitgelesen, da ich oft durch stressigen Alltag einfach nicht den Koph hatte noch was zu schreiben... Nun muss ich mich aber auch mal zu Wort melden...
      Die beiden Folgen zu schauen war unbeschreiblich. Ich hab echt wie in Trance dagesessen, die Augen weit aufgerissen und hab mich kaum getraut zu atmen, um auch kein Wort, kein Geräusch des Endes meiner Lieblingsserie zu verpassen. Zum Ende hin wurde ich immer angespannter, gerade in der letzten Folge. Immer wenn die Uhr eingeblendet wurde bi8n ich fast aufgeschreckt: "Verdammt, schon 3 Uhr 42?? Verdammt, kann nicht sein, nur noch so wenig Zeit, dann ist es vorbei *heul*". War echt zwiespältig, einerseits die Spannung beim Weiterschauen, andrerseits das schmerzhafte Bewusstsein des herannahenden Endes...

      Episode 23: UHJM
      Ich sage es gleich vorweg: Die vorletzte Folge hat mir ein bisschen besser gefallenals Folge 24.
      Hier ist einfach soviel krasses passiert. Der erste große Moment war für mich definitv Pillars Geiselnahme und die Szene im Parkhaus. Wie Jack ihn zwingt seine Wunde zu nähen und der Dialog dabei: "I'm judge an jury!"
      Da hat sich bei mir ne Gänsehaut eingestellt wie lang nicht mehr, und es wurde immer doller: Als Jack Pillar dann auf die Knie zwingt und dieser anfängt um sein Leben zu winseln konnt ich fast nicht mehr. Drückt Jack ab?Tut er es nicht? Tu's nicht Jack, er ist zwar ein Wiesel und wollte dir ans Leder, aber ihn in diesem wehrlosen Zustand abzuknallen, ohne dass er wirklich was mit der Attacke oder dem Mord an Renee zu tun hatte... Das ginge selbsz an deinem momentanen Zustand gemessen zu weit.
      Puh, er zögert, tut es dann aber doch nicht sondern schlägt ihn nur nieder, lässt es sich dann aber doch nicht nehmen noch nen zweiten Schlag draufzusetzen. Es sei ihm gegönnt...
      Und es geht weiter und weiter:
      Die Szene zwischen Frau Hassen und Madam President war ein weiterer Atemstocker. Als Alison vor Kayla auspackt und ihr am Ende des emotionalen Schlagabtauschs auch noch droht, hat man richtig gemerkt, wie weit sie sich auf den Pfad der verzeifelten Druckausübung begeben hat. Eine krasse Entwicklung, aber ich hab es Cherry Jones tatsächlich abgekauft... Puh.
      Als Jack ein Abschiedsvideo für seine Familie dreht, war ich schon wieder völlig fertig. An diesem Punkt hab ich auch nicht mehr geglaubt dass er da lebend rauskommt. Von den ganzen "Jack wird wahrscheinlich sterben"-Plots, die wird schon hatten, war dies der mit Abstand packendste, wohl auch weil man es ob des nahenden Serienendes diesmal nicht so genau wusste, ob die Autoren nicht wirklich ernst machen.
      Das Jack Chloe erstmal überwältigt, hab ich mir dann schon gedacht. Der letzte Hammer der Folge war das Telefonat zwischen Jack und Logan. Sein Gesicht, als Jack ihm sagt, dass er ein Scharfschützengewehr auf ihn gerichtet hält war echt Gold wert. Jacks Lächeln am Ende, dann die Uhr... Ich hab nur noch geschrien und musste sofort die nächste Folge sehen.

      Fazit: Sehr dramatische Folge, die sehr gut gezeigt hat, wie die ganzen Intrigen nun zu eskalieren drohen. Deshalb auch defintiv eines der verdientesten UHJMs für mich.

      Episode 24: Sehr gut

      Das letzte Teil des Serienpuzzles war für mich "nur" Sehr (, sehr, sehr, sehr) gut. Dabei ist nicht zu vergessen, dass UHJM die absoluteAusnahmfolge für mich beschreibt.

      Folge 24 hat Viel richtig gemacht, war mir in Teilen dann aber doch ein wenig zu versöhnlich.
      Dass Jack sich von Chloe noch mal umstimmen lässt ist so ein versöhnlicher Moment, allerdings passt es auch zu ihm. Bei seinen ganzen harten Aktionen war Jack alleine gewesen, es ist schon öfter vorgekommen dass jemand der ihm nahesteht seinen weichen Kern getroffen und ihn so zur Vernunft gebracht hat.
      Und so gab es in der letzten Folge verhältnismäßig wenig Jack, was sie aber dennoch nicht weniger spannend gemacht hat. Auch hier gab es viele große momente, aber diese waren diemal eher ruhiger natur und haben diemal mehr meine Tränendrüsen als meine Nerven beansprucht.
      Das fängt da an, als Taylor Jacks Abschiedsaufnahme betrachtet. Das war schon seeehr rührselig und dennoch haben sie es geschaft, es nicht zu kitschig werden zu lassen (wie in vielen Szenen dieser Folge). Jacks kleine Rede über die Bedingungen eines "ehrlichen" Friedens hat mich trotz der fetten Pathos-Schippe sehr berührt und ab dem Moment war schon irgendwie klar, dass Taylor von dieser Botschaft die gar nicht für sie bestimmt war zur "Vernunft" gebracht wird. Und auch obwohl der weitere Verlauf sehr vorhersehbar war, habe ich trotzdem eine Gänsehaut bei der Vertragsunterzeicning gehabt. Unterzeichnet sie? Nee, jetzt doch nicht mehr? Oder doch?? Waaaaah!!!
      Am Ende kam es wie ich gedacht aheb, aber der Weg dorthin... Puuuuuuuuuh....
      Danach erlebt die Folge (und die Serie) einen eher ruhigen, emotionalen statt dramatischen, krachenden Ausklang, mit einigen spannenden Hakenschlägen:
      Taylor will Jack noch zurückholen, kommt aber zu spät: Der Ambush hat schon stattgefunden. Vor einigen Jahren noch, so in der Periode zwischen Season 4 und 6, hatte man hier gesehen wie der Krankentransport angegriffen wird, mit dicker Explosion und dramatischem Fahrzeugüberschlag. Heute sieht man nur die Folgen (wie schon bei der Ermordung des russischen Ministers): Der Wagen liegt auf der Seite, Jack kriecht am Boden herum und wird vom Ambush-Team erwischt. Kleinerer Rahmen, große Wirkung.
      Und so endet es auch. In das Finale sind nur noch wenige Leute involviert, Beinahe wird Jack unspektakulär, ohne viel Aufhebens erschossen... Dann kommt Taylors Anruf. Auch hier war ich wieder sehr ergriffen und sprachlos. Dann gleich nochmal, ein weiteres Telefonat, diesmal zwischen Jack und Chloe. Ich werde immer stiller. Das ganze Ende ist sehr ruhig, ein eher kleiner sehr intimer Moment. Und dann verabschiedet Jack sich mal wieder.Sein Gesicht aufdem Schirm verschwindet, die letzte Uhr tickt... Stille.

      Und ich weiß immer noch kaum was ich sagen soll. Was denke ich über dieses Ende?
      Das es eigentlich kein richtiges Ende ist? Ja durchaus.
      Ist es zu offen für ein "richtiges" Serienende? Irgendwie schon.
      Hat es mich deswegen weniger berührt? Definitiv nicht.

      Es wird noch ein Weilchen dauern bis ich das Ende verarbeitet habe. Es hätte endgültiger sein können, denn so bestünde sogar Raum für eine weitere Season, was den Gedanken dass dieses die letzte 24-Inkarnation als TV-Serie gewesen sein soll um so schwerer macht. Es war dennoch irgendwie ein würdiger Abschluss, der mich extrem wehmütig zurücklässt. Jetzt hoffe ich doch, dass der Film nicht zu lange auf sich warten lässt. Hoffentlich fällt es am Ende nicht doch ins Wasser. Nach diesem Ende darf das nicht passieren, die Serie ist irgendwie zu Ende, aber um jack selbst besteht noch so viel Klärungsbedarf!
      So, das war es erstmal. Ich könnte noch so viel mehr sagen, aber dies ist erstmal mein persönlicher Abschied von der Serie, mein (hoffentlich vorläufiger) Abschied von Jack. Bitte, Komm bald zurück...

      In stiller Trauer (und leiser Hoffnung),
      Jack_Psycho