8x23 + 8x24 - 2 p.m. - 4 p.m.

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    • Bin noch richtig aufgewühlt, traurig und sauer. Das waren mit Abstand die besten 7 Folgen (die letzten) aller 8 Staffeln.

      Das waren zwei Folgen Dramatik und Emotionen. Ist es vorbei? Ich kann es gar nicht glauben. Leute setzt euch hin
      und schreibt eine 9.te Staffel. "24" ist die beste Serie ever. DIe 8.te Staffel hat in der zweiten Hälfte sowas von Tempo,
      Dramatik und Emotionen gehabt.........WOW.

      Die letzten zwei Minuten mit dem Dialog zwischen Chloe und Jack hatte was herzzerreissendes.

      Ich werde es jetzt sacken lassen und in ein paar Tagen in deutsch schauen.

      See you soon Jack
    • Ist eigentlich noch jemandem aufgefallen, dass nachdem Chloe mit Cole telefoniert hat und dann am niedergeschossenen Jack vorbeigeht, dieser noch auf dem Boden liegt aber in der nächsten Einblendung (wo Chloe dann zu ihm rüber schaut und er ihr zunickt) schon auf einer Trage liegt?! Ein paar Minuten später kann man das noch einmal sehen... ?(

      Gruß
      Chase
    • hoshie79 schrieb:

      Bin ich der einzige, der die Hintertür sieht für eine weitere Staffel - nicht im nächsten Jahr, nicht in zwei Jahren, aber vielleicht in drei, vier oder fünf Jahren...? Die für uns Fans wichtigen Charaktere leben allesamt noch, ein Sidekick für Jack ist auch vorhanden, das Ende ist offen...

      Wenn Fox dann irgendwann mal merkt, dass im Programm irgendwas fehlt, trommeln die einfach die alte Truppe wieder zusammen...

      Ach, verdammtes Wunschdenken... :13:


      Bist damit nicht allein ... :zwinker:
      regards RSix-Cookie | techno-logic.de
    • hoshie79 schrieb:

      Bin ich der einzige, der die Hintertür sieht für eine weitere Staffel - nicht im nächsten Jahr, nicht in zwei Jahren, aber vielleicht in drei, vier oder fünf Jahren...? Die für uns Fans wichtigen Charaktere leben allesamt noch, ein Sidekick für Jack ist auch vorhanden, das Ende ist offen...

      Wenn Fox dann irgendwann mal merkt, dass im Programm irgendwas fehlt, trommeln die einfach die alte Truppe wieder zusammen...

      Ach, verdammtes Wunschdenken... :13:

      Geht mir genauso... :crying2:


      ff_fan schrieb:

      Auf jeden Fall muss ich hier nochmal Sean Callery hervorheben. Der Soundtrack war in beiden Folgen einfach nur großartig und eines Serien-Finales absolut würdig!

      Dem kann ich nur zustimmen! Der Soundtrack war ausgezeichnet und sehr passend! Besonders ganz am Schluss, als das Hauptmotiv vorkam. :)
      Wäre toll wenn es den Soundtrack der Seasons 6,7 und 8 auch zu kaufen gäbe!!
      We're running out of time...
    • :ohm: Also ich sehe es auch so dieses Staffelende von S08 ist ein Ende, als wenn irgendwann mal S09 kommt oder ein Kinofilm eben. Ich empfand es als normales Ende, wie in jeder Staffel zuvor! NIX BESONDERES und auf gar keinen Fall eines Serienendes würdig!!!

      In der Abschlußfolge wird doch nur rumgelabbert, anstatt das was passiert!
      Präsidentin Taylor verkündet reumütig, das Verbrechen passiert sind, und das sie sich der Justiz stellen WIRD...
      Besser wärs gewesen Chloes Plan wär durchgeführt worden, die Gespräche zwischen Logan und Suvarow wären weltweit ausgestrahl worden!
      Und dann Taylor und Suvarow vor laufender Kamera in der Friedenskonferenz mit Handschellen abgeführt!
      Das wär genial! :grin_still:
      Put Your Weapons Down - NOW!!!
    • Fuer mich nicht wuerdiges Finale, da Hintertuer zu weiteren Filmen und mittelfristigen Relaunch offen. Schade, wenn Kommerz vor Kunst gestellt wird. Das einst grossartige Format wird nun wohl schlechtestmoeglich dem Ende zugefuehrt, naemlich totvermarktet.

      Die beiden Folgen waren in Ordnung (so wie die gesamte zweite Haelfte der Staffel), zufrieden bin ich aber nicht.
    • Ich kann nicht verstehen, das einige mit dem Ende nicht zufrieden sind. Die Schlußszene bringt alles auf einen Punkt. Tolle Emotionen, genial in Szene gesetzt mit perfektem Soundtrack.
      Natürlich kann man einwenden, dass es nun irgendwie weitergehen könnte. Das war nach jeder Season der Fall auch nach Season 4 als er "Tod" war, ebenso nach Season 7, als er im Koma lag. Das Konzept greift nunmal einen Tag auf und erzählt ihn. Das hätte man mit keiner Szene endgültig beenden können, außer man hätte Jack Bauer getötet. Das wäre vielleicht konsequent, aber (für meinen Geschmack) zu negativ.
      Die Alternative ist, er lebt. Es muss erneut für alles bezahlen, was er nun tut. Er muss seine Freunde und seine Familie zurücklassen und sein Land, für das er alles gegeben hat verlassen, weil er gesucht wird. Das ist ihm Rahmen der bisherigen Staffeln ebenfalls eine konsequente Lösung.
      Lässt man die Logik mal außer acht, bleibt noch der eigene Geschmack. Letztlich läuft alles genau darauf hinaus. Aus welchen Gründen auch immer gefällt es den einen, den anderen gar nicht. Ich finde das Ende sehr ergreifend und absolut würdig - für mich eine der besten 24 Szenen überhaupt.
      I'm Federal Agent Jack Bauer. This is the longest Day of My Life
    • Also, ich versuche mal mich kurz zu fassen...

      Die vorletzte Folge 8x23 fand ich sehr gut, die hat genau da weitergemacht, wie die Folgen zuvor mit Jack auf seinem Rache-Trip. Es gab viele tolle Momente, z.B. die Szenen zwischen Jack und Pillar, vor allem die in der Tiefgarage, dann die Konfrontation zwischen Taylor und Dalia, Jacks Abschiedsvideo und das Ende mit Chloe und Jack, der auf Logan zielt und dabei so siegessicher grinst. Das war alles erstklassig, spannend, packend, dramatisch und hatte für mich so etwas episches, entgültiges. Ich dachte, diesmal ziehen die Autoren ihr Ding bis zum Schluß durch, es wird keine Kompromisse mehr geben, es geht wahrlich auf das Ende zu, tja und dann kam 8x24...

      Und ich sag's gleich vorweg: Ich bin von 8x24 enttäuscht worden. Ich fand die allerletzte Folge "nur" gut, und das auch nur aufgrund der starken darstellerischen Leistungen. Insgesamt war es für mich für ein Staffel- bzw. Serienfinale einfach zu wenig. Ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl, dass die Autoren einen Rückzieher gemacht haben und deshalb so ein halbgares Ende geschrieben haben. Ich hatte zu jeder Sekunde den Eindruck, als wäre diese allerletzte 24-Folge eine Art Vorbereitungsepisode für den Film. Und das finde ich total enttäuschend und wird dieser Serie einfach nicht gerecht.

      Ich dachte, bei der letzten Folge bekommen wir noch einmal die berühmten "24-Zutaten" serviert: Hochspannung, Dramatik, ein letzter schockierender Twist, ein paar Jack/Kiefer-Gedächtnis-Glanzszenen usw. usf. und was bekommen wir: Nichts von alledem. Der Hauptdarsteller ist 3/4 der Folge gar nicht zu sehen und das ist mir für ein Serienfinale schon ein bisschen zu wenig. Dagegen stehen andere im Mittelpunkt wie Chloe oder Taylor... Sehr seltsam für mein Befinden. Überhaupt war die ganze Folge für mich vorhersehbar, nichts, gar nichts hat mich überrascht und ich muss dazu sagen, dass ich keinen einzigen Spoiler kannte. Dieses ganze Szenario in 8x24 war richtig ultrapatriotisch, kitschig, einfach typisch amerikanisch: Die "Friedensbotschaft" von Jack, die Taylor umstimmt, also bitte...was ich mich dabei auch gefragt habe: Warum gibt Logan eigentlich Taylor diese Aufnahme von Jack? Warum zerstört er das Ding denn nicht gleich, wo er es endlich in den Händen hält? Sehr komisch... also Taylors Sinneswandel hätte nun wirklich entgültig und allerspätestens schon bei der Konfrontation mit Dalia in 8x23 kommen MÜSSEN, und jetzt nicht durch diese patriotische Jack-Botschaft. Auch dieser ganze "wo ist die Aufnahme?"-Plot fand ich nicht gerade prickelnd. Das hatten wir doch schon gefühlte 1000 Mal in 24 und dann bringt man das Ganze
      nochmal ausführlich im Finale, das verstehe, wer will. Hatte man wirklich keine besseren Ideen? Naja, was solls.

      Auch das Chloe Jack mal wieder umstimmen kann, hat mir nicht gefallen. Einerseits zwar verständlich, andererseits dachte ich aber echt, dass die Autoren ein allerletztes Mal richtig mutig und innovativ sind und die Serie mit einem Knall beenden. (Den Film können sie sich von mir aus auch sparen.) Aber nein, es muss ja weitergehen, man kann ja mit 24 noch Geld scheffeln und die Marke bis zum letzten Cent aussaugen. Sehr, sehr schade. Man hätte das Ganze jetzt so wunderbar beenden können, wie übrigens schon letztes Jahr, aber nein, in der letzten Folge wird mal wieder der Schwanz eingezogen und man löst alles so halbgar und fast versöhnlich auf. Jack lebt, Chloe lebt, Logan ist immer noch nicht tot, na klar, es muss ja weitergehen. Überhaupt war das Ende sehr Season 4-mäßig, nur war es da 1000 Mal besser und Anleihen aus dem Season 5 und Season 6 Finale gab es ebenfalls. Also mal bitte ehrlich: 24 hätte echt ein besseres Ende bzw. Finale verdient gehabt. Nun ist es ein Finale geworden, in dem man sich alles offen hält. Das muss ja nicht schlecht sein, nur in dem Fall ist es für mich nicht besonders gelungen. Die ganzen letzten 10 Minuten fand ich auch völlig unspannend und undramatisch und getrauert hab ich auch gar nicht, erstens, weil es ja eh weitergeht und zweitens, weil bei mir die Enttäuschung überwog.

      Achja, diesen Mike Tyson-Ohrbiss von Jack hätte man sich auch sparen können. Völlig unnötig und deplaziert. Die Unterzeichnungsszene fand ich aber toll wie auch die Schauspieler und teilweise die Musik. Die ganz großen Kiefer Sutherland-Momente haben mir aber auch hier gefehlt. Insgesamt also ein Finale bzw. Ende, mit dem ich nicht wirklich glücklich bin. Schade.
    • Von mir für das Serienfinale ganz klar zwei UHJM - wobei 8x24 ein UHJCM verdienen würde :zwinker:
      Ich war mir nach den letzten Folgen nicht mehr sicher (trotz Filmankündigung) ob Jack die Season wieklich überleben wird - umso froher bin nun dass Jack unter den Lebenden bleiben durfte und auch Chloe die Sache als Chief lebend durchgehalten hat :) Präsidentin Taylor war mir immer sympathisch; als sie dann von Charles von ihrem üblichen korrekten Weg abgebracht wurde und vor allem als sie sogar Dalia erpresst hat den Friedensvertrag zu unterschreiben war ich geschockt und hoffte so sehr, dass sie sich auf ihre ursprünglichen Prinzipien besinnen würde und die ganze Geschichte auffliegen lassen würde. So war ich erleichtert darüber dass sie diesen Schritt am Schluss auch getan hat - mit der Konsequenz ihrer Rücktritt bekannt zu geben und die Verantwortung für ihr Handeln zu tragen...wo wir auch gleich beim Thema Jack angekommen sind. Zum einen freue ich mich über das positive Ende für Jack (er ist am Leben, die Vertuschung/Ermordnung von Hassan wurde aufgedeckt), auf der anderen Seite fand ich sein Rachefeldzug in diesem massakerähnlichem Masse total daneben und er müsste dafür eigentlich grade stehen vor dem Gesetz. Dank der Präsidentin hat er nun aber die Möglichkeit für immer unterzutauchen und sein Leben abseits der CTU und Terrorismus auf die Reihe zu kriegen. Ob das wohl gelingt (man bedenke das Ende von Season 4 bzw. Beginn Season 5) stelle ich mal in Frage - vielleicht werden wir im geplanten Kinofilm dazu eine Antwort erhalten - ich würde es mir für ihn wünschen. Was das emotionale Ende betrifft kann ich mich Lieschen wortwörtlich anschliessen:

      Lieschen schrieb:

      Chloe und Jack. Die beiden waren einfach top zusammen. Toll am Telefon und besser face to face. War schon immer so. Und ich war ganz still die beiden Folgen lang ( mal abgesehen von meinen gelegentlich leidenschaftlichen Ausbrüchen). ich meine damit, nen ABend vorher hab ich das LOST finale geschaut und immer wieder angefangen zu heulen, bei 24 hab ich nicht geheult. Da war ich ganz still, irgendwie ergriffen (?) und als Jack sagte "when you first came to CTU, I never thought it was gonna be you would cover my back all those years." Und Chloe nur am Weinen. Das war so schön, einfach nur, weil es irgendwie kurz und knapp und dennoch endlich einmal so emotional und wirklich alles sagend war. Vorher, wie die beiden sich mit den Waffen gegenüber stehen, so unterschiedlich und dennoch voneinander geprägt, ich fand das so schön und das war der Moment, als ich wie auf Knopfdruck angefangen hab, mit Chloe mitzuweinen :crying2:

      Und die letzten sekunden haben mich dann total überwältigt: dieses Ticken. Und sein am Anfang gesagtes events occour in real time und die Stimme dazu...wie gesagt, das letzte Ticken hattes was finales, trotz des offenen Endes. Aber es war etwas abschließendes zwischen Jack und Chloe. Oder endlich mal ein "Statement", so stehen sie zueinander und sagen es sich endlich mal richtig.
      Ich war hin und weg, egal, was andere alles sagen.
      Ich habe ebenfalls einen Tag zuvor das Series Finale von LOST gesehen und da schon ein paar Tränen vergossen (bin sowieso sehr nahe am Wasser gebaut - war nicht das erste mal ^^) aber bei den Szenen um Taylor/Jack und vor allem Chloe/Jack verbunden mit dem genialen Sound von Sean Callery v.a. in den letzten Minuten liefen mir die Tränen nur so runter und schluchzte noch Minuten vor mich hin, weil mich das Gespräch sehr berührte und ich einfach nicht glauben konnte das 24 nun für immer zuende sein wird ;(
      Ich kann nur :thank you: sagen allen Schauspielern und den Produzenten für die genialen 8 Staffeln 24 - diese Serie hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen und mein Desktop, der schon Jahre 24 "trägt" wird sich auch nicht so schnell ändern genauso wie der Wandkalender, der mir 24 in langer und guter Erinnerung halten wird...und zwischendurch ein 24-DVDStaffelmarathon darf natürlich auch nicht fehlen! :grin_still:
      "If it tastes like chicken, looks like chicken, and feels like chicken, but Jack Bauer says its beef. Then it's fucking beef." :grin_still:
    • Ein paar Dinge, die ich in meinem ersten Posting hier im Thread vergessen hatte zu erwähnen:

      Ist das eigentlich noch jemanden aufgefallen das da bei der Szene kurz vorm Ende von 8x24 wo Jack niederkniet und erschossen werden soll, exakt die selbe Musik lief wie bei der legendären Jack/Chapelle Szene in 3x18? :D

      Und, traurigerweise bringt uns die achte Staffel einen Bruch mit einer langen Tradition: Die erste 24 Staffel ohne Aaron Pierce. :(

      Hatte Glen Morshower keine Lust/Zeit oder wollten ihn die Autoren diesesmal nicht einbauen?

      Hätte mich wirklich gefreut noch das ein oder andere bekannte Gesicht (Aaron, Mike Novick, Tony) zu sehen zum Ende der Serie.
    • Grandmaster-C schrieb:

      Hatte Glen Morshower keine Lust/Zeit oder wollten ihn die Autoren diesesmal nicht einbauen?

      Ich hab gelesen, dass die Autoren ihm schon einbauen wollten, die Story dazu aber nicht passend war! Den Link zu dem Artikel hab ich jetzt leider nicht gefunden . . .
      Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen ist es schwierig
    • Schäck will bi bäck :)

      Hallöle zusammen aus der Schweiz von eurem Ryan Chappelle. Lange ist es her, seit ich hier das letzte Mal gepostet hab, aber ich denke, das Serienfinale von "Fierezwänzg", wie wir in der Schweiz ehrenvoll sagen, verdient es, dass ich mich mal wieder zu Wort melde. Ich habe keine Bewertungen abgegeben, weil ich das lieber in Worten fasse und das Bewerten überlasse ich den anderen. :)

      Natürlich geht es hier vor allem ums Serienfinale, aber ich will auch nochmal einen Bogen spannen zum Anfang. Die ganzen Jahre mit Jack, Chloe, Tony, Michelle, David, Bill, Aaron (ja er war für mich ein Hauptcharakter auf die ganze Serie bezogen), Audrey und natürlich Ryan (lol) und wie sie alle hiessen ... diese Jahre, sie waren inspirierend. Natürlich ist dies alles Fiktion und man sollte nie erwarten, dass die Politik im "Rielleiff" genauso funktioniert und handelt. Einige Details mögen mal vorgekommen sein, aber sicherlich nie so ein Gespinst aus Verschwörungen und alledem, jedenfalls nicht in der Neuzeit. Aber genau darum ist 24 so inspirierend gewesen mit all seinen Facetten, Charakteren, der Musik, der tickenden Echtzeituhr ... das Ambiente zum Eintauchen in ein Paralleluniversum auf der Erde in der Neuzeit, die vom Superhelden Jack Bauer immer wieder aufs Neue gerettet wird. 24 hat mich geprägt wie höchstens eine Serie oder ein Film zuvor oder derzeit. Star Trek ist meine andere grosse Liebe, man kann ST aber mit 24 nicht vergleichen. Beide Serien sind auf ihre Art und Weise genial und einzigartig.

      Staffel 1: Für mich, selbst nachdem ich das Serienfinale erlebt habe, immer noch das Original und die beste Staffel, die es je gegeben hat. Jack's Familie in unmittelbarer Gefahr, ein farbiger Senator mit besten Chancen auf den US-Präsidentensitz im Visier serbischer Terroristen mit amerikanischer Hilfe, eine durchgeknallte aber auf ihre Art und Weise geniale Nina Myers als Edelhelferin (oder Drahtzieherin, wie man will) der Entführungsaktion von Jack's Familie, die Geschichte rund um Teri und ihren jähen Tod am Staffelende ... einfach das ganze Ambiente hat hier perfekt gestimmt. Ich habe noch NIE eine 1. Staffel irgendeiner Fernsehserie gesehen, die bis am Ende ungeschlagen blieb, nicht mal bei allen fünf Star-Trek-Fernsehserien oder anderswo.
      Staffel 2: Sie lebte von der ganzen Ausstrahlung der eingesessenen Charaktere neben Jack, vor allem George und Tony. George's Opfer, Tony's Liebesgeständnis an Michelle, Jack's Folterung mit bleibend zu scheinenden Schäden, Sherry's Gerissenheit, und vieles mehr. Das bot uns Staffel 2 und sie war auf ihre eigene Art und Weise gut, ja gar sehr gut, wie jede Staffel auf ihre eigene Art gut war. Für mich nicht das absolute Highlight zwar, aber selbstverständlich jede Sekunde ein Muss für alle Fans.
      Staffel 3: Es scheint fast so, als ob die ungeraden Nummern die Knüller waren. Die dritte Staffel mit dem heroischen Tod von Ryan Chappelle, meinem Lieblingscharakter. Die dritte Staffel mit einer an Spannung kaum zu überbietenden Endspiel Nina gegen Jack in der CTU. Die dritte Staffel mit dem Tod einer von vielen gehassten, aber ebenfalls auf ihre Art genial konstruierten Sherry Palmer. Die dritte Staffel mit einem drogenabhängigen Jack, der alles dafür gibt, eine Operation zu Ende zu führen, möge es ihn kosten, was es wolle. Die dritte Staffel mit Chase Edmunds, der für meine Begriffe Jack am nächsten gekommen ist, was "Field Operations" in Jack's Sinne angeht. Chase und Jack, ein perfektes Team. Die dritte Staffel von 24, ein MUSS definitiv!
      Staffel 4: Ich würde behaupten, dies war die einfachste Staffel, um aber nicht zu sagen die schlechteste ... jedenfalls nicht zwingend. Es gab nur einen wirklichen Hauptgegner und einen wirklichen Hauptangriff bzw. eine Waffengattung. Es war übrigens diejenige Staffel, die ich zu allererst gesehen habe im Schweizer Fernsehen. Obwohl ich ihm Nachhinein sagen muss, dass mir diese Staffel mitunter am wenigsten gefallen hat, hat es damals mehr als ausgereicht, um mich sofort über die ganze Serie zu informieren und von da an hatte mich das 24-Virus gepackt. Es war die Episode, in der ein ahnungslose Päärchen den Football des Präsidenten finden und dann in einem Kraftwerk von Marwan's Leuten abgefangen werden. Ja, so kam ich zu 24. :)
      Staffel 5: Wieder eine ungerade Nummer, und wieder muss ich sagen, Hut ab. Zwar eine der verzwicktesten, wenn nicht gar DIE verzwickteste Staffel der gesamten Serie. Da dachte man, das sei nun der Bigboss, doch dann kam immer noch einer und noch einer, es ging hoch bis zu Präsident Charles Logan. Und nicht nur Logan allein bringt viele Parallelen von Staffel 5 zu Staffel 8, die soeben zu Ende ging. Das ganze Skript verlief ähnlich, machte aber alles umso spannender und aufregender. Christopher Henderson (Peter Weller), mein Gott. Was für ein Bösewicht ... 1A! Dazu Tony, der (schein)tot ist, Michelle's früher Abgang, David's noch früherer Abgang ... viele tote wichtige Leute sowohl bei den Guten als auch bei den Bösen, viele Ereignisse mit weitgreifenden Folgen. Jack muss zu den Chinesen. Sein Bruder Graem an der (scheinbaren) Spitze eines Komplotts gegen ihn und alles, was hinter Frieden und Prinzip steht. Staffel 5 steht hinter Staffel 1 bei mir auf dem ewigen zweiten Platz, ganz eindeutig.
      Staffel 6: Auch hier wird ein ähnliches Prinzip aus Staffel 4 aufgegriffen. Ein Hauptgegner, eine Hauptwaffe, aber dennoch ist der Spiritus aus Staffel 5 erhalten geblieben. Insbesondere die "zweite Familie" von Jack trägt hier massgebend dazu bei. Graem und Jack in der legendären Folterszene Bruder gegen Bruder ... wie Jack Graem trotzt der schrecklichen Schmerzen, die er ihm zufügt, um Informationen herauszuquetschen, seinen Bruder umarmt und ihn anfleht, im alles zu sagen, was er weiss ... ergreifend und irgendwie realistisch trotz der grausamen Foltermassnahmen. Minuten später tötet Philip (Vater) schliesslich Graem und man weiss, woran man ist. Die Chinesen (ein letzter sehr interessanter Teil von Staffel 5) sind auch wieder da und es passt irgendwie alles zusammen. Ein genialer Endkampf und Josh Bauer, hin und her gerissen zwischen seinem Grossvater und seinem Onkel. Alles in allem neben Staffel 8 die beste "gerade" Staffelnummer ohne Zweifel.
      Staffel 7: Was soll ich von dieser Staffel halten? Auch hier gilt generell wieder ... auf ihre eigene Art und Weise genial, aber man muss sie mögen, oder man hasst sie eben. Ich mochte sie und kann mit ihr gut leben. Tony war nicht gestorben, er lebt noch. Genial vor allem, dass man wirklich als Zuschauer glaubt, er gehöre ab jetzt zu den Bösen. Ich glaubte, ehrlich gesagt, nicht daran, denn selbst ein gebrochener Tony braucht Gründe für seine Vorhaben. Dass er seine Michelle rächen will, ist logisch. Wie das ganze seinen Lauf nimmt, ist sehr gut gemacht. Wieder sterben sehr wichtige Leute, diesmal vor allem auf der guten Seite, allen voran Bill Buchanan. Bill allein macht diese Staffel schon mehr als sehenswert, aber Jack und Tony toppen hier alles. Viele mögen mit mir nicht einer Meinung sein, dass der Tony der 7. Staffel für mich der beste Tony war, aber für mich war er es. Er zeigt sehr selten Gefühle, aber was er da in der letzten Episode tat, war mehr als überraschend, selbst für mich. Und da ist eine Renee Walker, die für mich (ähnlich wie Chase) sehr nahe an Jack herangekommen ist, was Teamgeist angeht. In einzelnen Fällen könnte man beinahe glauben, Renee habe eine Überdosis Jack erwischt. *grins* Dies setzt sich dann in Staffel 8 fort, und dazu komme ich jetzt.
      Staffel 8: Der grosse Showdown. Die Spitzenleute sämtlicher fiktiver Organisationen (damit meine ich vor allem dieses IRK) treten auf, es ist viel Politik, aber auch überraschend viel Action. Zu Beginn ein nie zuvor so gesehener Jack, der sogar lacht und mit seiner Enkelin spielt. Ich bin selten sentimental, aber das hat mich auf eine spezielle Art und Weise berührt. Nach all diesen Jahren. Ich hätte es Jack sehr gegönnt, wenn er endlich in solch einer Atmosphäre Ruhe finden könnte, aber natürlich kommt es anders. Schliesslich wird seine neue Geliebte Renee getötet, alles läuft auch sonst aus dem Ruder, erneut (und da die Verstrickung zu Staffel 5) hat Logan seine Finger im Spiel und lässt seine Wortgewandtheit zu Höhenflügen aufkommen, die sogar Präsidentin Taylor bis kurz vor Schluss einlullen und sie blind machen lassen. Charles Logan ist für mich neben Christopher Henderson und Nina Myers eindeutig der beste Bösewicht der gesamten Serie. Dana Walsh ... man hat in ihr eine zweite Nina Myers versucht zu erschaffen, und es gelang! Sie war zwar nicht wie das Original, aber ihre Tricks waren nicht von Pappe. Ich mochte sie. *zwinker* Die letzte Szene mit Chloe und Jack im Serienfinale ist sicher mit eine der besten Szenen der gesamten Serie, aber sie schaffen es nicht, Staffel 1 oder Staffel 5 von den ersten zwei Plätzen zu stossen. Staffel 8 bekommt deshalb den ehrenvollen dritten Platz auf dem Podest und den Titel als beste gerade Staffelnummer. Dass am Ende Präsident Suwaroff der Drahtzieher der Russen ist, überrascht zwar und dann doch nicht. Aufgrund seiner Aktionen in Staffel 5 und seiner sehr humanen Ehefrau Anya hätte ich es ihm nicht zugetraut. Aber eben, hier will man doch irgendwie das Bild von der Realität hervorholen, dass die Russen alle unter einer Decke stecken (Mafia etc.).
      Gesamteindruck: Alles in allem kann ich sagen, Twenty-Four ist für mich alles, was eine Fernsehserie braucht, um erfolgreich zu sein. Schade, wirklich sehr schade ist es, dass es keine neunte Staffel geben wird. Aber Jack wird nicht davor zurückschrecken, die Kinoleinwände der Welt zu erobern. Irgendwann ist es soweit und so kann ich in breitestem Dodokay-Schwäbisch sagen: Schäck will bi bäck! :)

      Herzlichst und immer an diese schöne Zeit glücklich zurückdenkend, euer Ryan.
    • Für mich ist eins wichtig. JACK LEBT! :24rocks:

      Noch eine Ergänzung: den Satz oben habe ich heute morgen um 5 geschrieben .... mit verspätetem Flieger aus dem Urlaub Nachts um 3 Uhr zuhause angekommen, Rechner an und E23 + E24 geguckt .... schon ziemlich krank, aber ich konnte nicht anders. Anfänglich war ich sauer, dass er Suvarov nicht erschossen hat. Aber jetzt finde ich es richtig, da er die Wendung zum gerechten Kämpfer wieder gefunden hat. Und jetzt kehrt eine ziemliche Leere ein. Die Vorfreude auf die nächste Staffel ist nicht mehr da und mir wird Jack Bauer sehr fehlen. Ja, und ich gebe zu, dass mir am Ende gemeinsam mit Chloe auch die Tränen heruntergelaufen sind.

      Dabei hat bei mir alles ganz harmlos angefangen. Ich kann mich noch an die Ankündigung einer neuen Serie mit einem erstmaligen Echtzeitkonzept erinnern. Da habe ich im Free-TV einige Folgen geguckt und 24 wieder aus den Augen verloren. Irgendwann bin ich wieder reingestolpert und fand die Serie doch sehr spannend. Daraufhin habe ich mir Season 1 auf DVD gekauft und bin süchtig geworden. Einfach weil es ohne Werbeunterbrechungen ganz anders rüberkommt und ungemein fesselnder ist. Ich hatte die erste Staffel noch nicht durch, da bin ich schon in den Laden gerannt und habe mir alle weiteren Seasons gekauft, die es zu dem Zeitpunkt gab. Ich war nie ein echter Fan von irgendetwas, aber mit 24 hat sich das geändert. Die Figur Jack Bauer, seine edlen Motive, seine Heldenhaftigkeit, seine Kraft und sein Kampf gegen das Böse - egal aus welcher Richtung - haben mich wirklich in den Bann gezogen. Als Fan braucht man natürlich auch den üblichen Fanstuff wie Kaffeetasse, T-Shirt, Aufkleber usw. ... das habe ich mir dann auch besorgt.

      Und jetzt sitze ich hier, bin traurig, dass es vorbei ist und freue mich gleichzeitig, dass die Autoren Jack am Leben gelassen haben. Einen Film soll es ja wohl geben und eine Hintertür für eine weitere Season hat man sich durch das Überleben von Jack offensichtlich auch offen gelassen. Ich habe FOX bereits geschrieben, dass ich mir mehr von Jack Bauer wünsche und hoffe, dass alle anderen Fans das auch tun.

      Kiefer Sutherland sollte es jedenfalls als Kompliment empfinden, wenn er mit "Mr. Bauer" oder "Agent Bauer" angesprochen wird. Er hat in meinen Augen bislang die beste Figur eines Kämpfers für das Gute und die Gerechtigkeit in der Film- und Fernsehgeschichte verkörpert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Trispac ()

    • Grandmaster-C schrieb:

      Ist das eigentlich noch jemanden aufgefallen das da bei der Szene kurz vorm Ende von 8x24 wo Jack niederkniet und erschossen werden soll, exakt die selbe Musik lief wie bei der legendären Jack/Chapelle Szene in 3x18? :D

      Ja!! Auf jeden Fall, das war echt super. Dir ist dann sicher auch aufgefallen, dass ganz am Schluss die Musik aus Season 2, als Jack und Kim am Anfang aufeinander trafen? :)

      mfg,
      V.D.
    • Trispac schrieb:

      Was mir bei der letzten Folge noch auffiel: es gab keinen Zusammenschnitt der bisherigen Ereignisse, der Hinweis am Anfang auf Echtzeit und am Ende die Uhr auf 00:00:00
      Ich weiß nicht, das mit der Uhr fand ich ein wenig deplatziert... Das kam so plötzlich und unerwartet. Vielleicht hätte man der Uhr noch ein anderes Geräusch am Schluss geben können, oder (mein Favourit) immer langsamer werden lassen können, bis sie dann bei 00:00:00 stehen bleibt.
      Angesichts der vielen Silent Clocks, die wir insgesamt in der Serie für besondere Momente hatten, fühlte sich dieser Moment irgendwie wie "weniger" an. Ein weiterer Indikator dafür, dass sich das Ende aus meiner Sicht nicht wie ein wirkliches Ende angefühlt hat.
    • Trispac schrieb:

      Was mir bei der letzten Folge noch auffiel: es gab keinen Zusammenschnitt der bisherigen Ereignisse, der Hinweis am Anfang auf Echtzeit und am Ende die Uhr auf 00:00:00


      Der Zusammenschnitt hat nur gefehlt, weil es eine Doppelfolge war. Auf DVD wird es den dann auf jeden Fall geben. Das mit dem "Events occur in real time" hat mir sehr gut gefallen. Schließlich war es das letzte mal das man das gesehen hat. Es war zwar ungewöhnlich, aber gut.