Kiefer in neuer TV-Serie "Designated Survivor"

    • Kiefer in neuer TV-Serie "Designated Survivor"

      Kiefer Sutherland wird in der neuen Serie "Designated Survivor" unfreiwillig in die Rolle des US-Präsidenten schlüpfen: Bei der Ansprache zur Lage der Nation werden alle hochrangigen Politiker der USA, einschließlich des amtierenden Präsidenten, ermordet. Kiefer, der zunächst nur ein unbedeutendes Kabinettsmitglied spielt, rückt damit zum Präsidenten auf und muss sich schwierigen Herausforderungen stellen.

      Zu sehen sein wird die Serie auf dem Sender ABC, der dafür eine Direct-to-Series-Bestellung aufgegeben hat, ohne einen Piloten gesehen zu haben. Die Serie soll genretechnisch Verschwörungsthriller und Familiendrama vereinen.

      Für erste, kompakte Infos hier dazu ein Artikel auf serienjunkies: serienjunkies.de/news/designat…rland-prsident-72639.html,
      ein ausführlicherer Hintergrundartikel auf der Seite von tv-wunschliste: wunschliste.de/tvnews/m/design…rie-mit-kiefer-sutherland.


      Hmm, Kiefer als Präsident wider Willen in einer ABC-Serie? Ich weiß nicht so recht. :/ Was meint Ihr?
    • Klingt jedenfalls interessant, auch wenn er da offenbar jetzt eher einen einfachen / verlogenen (?) Politiker spielt (als wäre er plötzlich in 24 nicht Jack Bauer, sondern z.B. in Season 9 der "mark Boudreau" oder im Stab der Präsidentin in Season 7/8).

      Und d.h. auch: Kiefer Sutherland treibt sich weiter im "Serien-Universum" rum. Bei der Fox-Serie "Touch" lief das ja nicht so gut, was evtl. auch den Weg für 24: LAD geebnet hat. Mal sehen, was seine Rolle in "Designated Survivor!" bringt- wenn er damit Erfolg hat bzw. viele Drehtage dafür draufgehen, ist eine 24-Season 10 mit ihm eher unwahrscheinlich, falls es denn eine gibt - was natürlich schade wäre.
      Die Reichen halten sich überflüssige Vorräte an Dingen,die sie nicht brauchen,während Millionen am Rand des Verhungerns leben.Würde jeder seinen Besitz auf das Nötigste einschränken,müsste niemand in Not leben und alle wären zufrieden.(Gandhi)
    • Jo der Trailer ist wirklich nicht schlecht.

      2 Fragen bleiben:
      1. Wieso ist Kiefer mit der Frau von Hank Moody zusammen? :D
      2. Aber noch wichtiger: warum hat man bei der Besetzung des Secret Service Chefs nicht auf altbewertes zurückgegriffen? :D
    • Bisher die ersten drei Episoden gesehen und es gefällt mir recht gut.

      Ausser Frage steht, dass die Serie (bisher) einzig und allein von Kiefer lebt und man doch schon den ein oder anderen aufgewärmten 24-Plot zumindest erschnüffeln kann.

      Aber bisher reicht's. :)
      "I never thought anything like this could ever happen." (Reaction to FOX's announcement of 24: Live Another Day)
    • Auch ich konnte nun die ersten Folgen sehen und bin sehr angetan. Der Politplot ist zwar noch kein House of Cards, weist aber daneben eben auch einen FBI-Strang auf, der in den nächsten Wochen hoffentlich etwas aus den Schuhen kommt. Die Besetzung finde ich bislang sehr gut und die Rolle passt auch auf Kiefer. Hier und da blitzt mal etwas Jack-Bauer-esques auf, insgesamt kann der Charakter aber auch mehr Facetten zeigen, z. B. im Umgang mit seiner Familie.

      Schön finde ich, dass von den Machern her der eine oder andere aus 24 bekannte Name auftaucht. So, steuert z.B. Sean Callery etwas Musikalisches bei oder Brad Turner führt Regie. Produziert wird das Ganze übrigens von einer The Mark Gordon Company. Hängt da wohlmöglich Howard Gordon auch mit drin... ?
    • 24/OC schrieb:

      Bisher die ersten drei Episoden gesehen und es gefällt mir recht gut.

      Coky schrieb:

      Auch ich konnte nun die ersten Folgen sehen und bin sehr angetan.
      Me 2 resp. me 3. :girl_wink: Trotzdem will es mir nach bisher sieben Episoden noch immer nicht gelingen, Kiefers 24-Vergangenheit gedanklich vollständig abzuschütteln, obwohl er seine neue Rolle in DS eigentlich wirklich überzeugend spielt (Blödes Erinerungs-Kopfkino halt. :schaem: Und Momente, in denen man ihn "Son of a bitch" oder "Dammit" sagen hört, machen es da auch nicht gerade leichter :happy_wink: ).

      Insgesamt finde ich die Figuren bisher alle gut besetzt und es ist erfreulich, dass sie so langsam auch mehr Tiefe bekommen haben. Dass man nach x Serien, die sich bereits mit gleichen/ähnlichen Themen beschäftigt haben, Terrorismus nicht mehr neu erfinden kann, ist für mich nur logisch (die Netze des Terrors plötzlich in der Antarktis zu verorten, wäre zwar mal originell/neu, aber halt auch weniger realistisch :grin_green: ). Daher stört es mich, dass solche Plots zwangsläufig etwas "aufgewärmt" erscheinen, wenig bis gar nicht, solange sie halbwegs glaubwürdig und im Gesamtkontext stimmig umgesetzt sind. Die Mischung zwischen Politthriller und Familiendrama ist meiner Meinung nach bislang jedenfalls recht anständig gelungen.

      Gut gefällt mir außerdem...
      (Ich packe das mal in Spoiler-Tags, da ich nicht ganz auf dem Schirm habe, was in welcher Episode passiert ist und daher den Netflix-Zuschauern nichts vorwegnehmen möchte)
      Spoiler anzeigen

      • ...dass sie nicht davor zurückschrecken, Parallelen zur aktuellen Politik der USA zu ziehen. Dieser eifrige Gouverneur aus Michigan, der nach dem Anschlag erst mal nichts Besseres zu tun hat, als die Muslime zu drangsalieren, passt schon sehr zum gegenwärtigen (Populismus-)Zeitgeschehen. Ein Schelm, wer dabei an Trump & Co. denkt ;) (...obwohl zum Zeitpunkt des Drehs natürlich noch nicht absehbar war, wer Präsident/in werden wird. Bin jedenfalls gespannt, ob es diese mehr oder weniger gewollten Realitätsbezüge auch im weiteren Verlauf der Staffel/Serie geben wird),
      • ...dass sich die Serie immer wieder Zeit für ruhigere Momente, leisere Töne nimmt, z.B. in den Szenen, die Tom Kirkman "nach Feierabend" mit seiner Frau/Familie zeigen oder wie er inkognito Abschied von dem Einsatzleiter nimmt, der als "militärischer Kollateralschaden" bei der Ergreifung des Terroristen Nassars getötet wurde (die innere Zerissenheit und Selbstzweifel, die Tom zwischendurch immer wieder plagen, finde ich im Übrigen insgesamt sehr glaubwürdig und auch gut von Kiefer umgesetzt),
      • dass die FBI-Story Fahrt aufgenommen hat, sie aber darauf verzichten, dem Gegner mit Foltermethoden à la 24 Geständnisse zu entlocken. Die Psychonummer bei Nassar mit der Drohung, seiner Familie keine gute Zukunft zu bescheren, hat schließlich auch ihren Soll erfüllt und erscheint daher wesentlich realistischer als die körperlichen Repressalien, die man sonst so auf dem Bildschirm "gewöhnt" ist (Btw: Dass Nassar danach nicht mehr lange unter den Lebenden weilen würde, war natürlich klar, ich bin aber trotzdem gespannt, was es mit dem ominösen, amerikanischen (!) Drahtzieher "Catalan/Katalyn" (?) auf sich haben wird. Allerdings hätte es die Entführung des FBI-Boss-Sohnes meines Erachtens nicht gebraucht, um diesbzgl. zusätzliche Spannung aufzubauen. Das wird hoffentlich nicht zu sehr in die Länge gezogen und durch Agentin Wells möglichst bald durchschaut. Die scheint ja sowieso für Plots der Marke "richtiger Riecher" zuständig zu sein :grin_green: ),
      • ...dass man bei dem einen oder anderen noch nicht bzw. nicht gleich weiß, woran man ist und wohin die Reise gehen wird. Dass die zweite "Designated Survivor" 'ne falsche Schlange ist, wusste ich zwar gleich, aber die Story zu Toms (nicht leiblichen) Sohn hatte ich so nicht erwartet (fürchtete nach der Drogendeal-Sache zu Beginn schon die "rebellischer Sohn-Story" – Kim Bauer hätte grüßen lassen. :S :D Aber dies blieb uns zum Glück doch erspart und wird es hoffentlich auch bleiben!). Dürfte jedenfalls spannend werden, ob und wie Kirkmans Widersacher das gegen ihn verwenden werden und natürlich auch, ob, wann und inwieweit sich sein Stabschef als Kontrahent entpuppen wird (ein bisschen Hoffnung, dass sie uns bei ihm auf die falsche Fährte gelockt haben (Stichwort: Kirkman-Akte), will ich mir in diesem politischen Haifischbecken einfach noch bewahren. :verlegen_grins: Außerdem glaube ich, dass zwischen ihm und Toms ehemaliger Stabschefin noch was geht :biglove: ). Und bei dem einzigen Überlebenden des Kapitol-Anschlags bin ich mir auch noch nicht sicher, ob er nicht zu offensichtlich immer wieder als Böser angeteasert wird.

      Alles in allem weiß die Serie mich bisher gut zu unterhalten und ich werde wohl bis zum Ende dranbleiben. Einzig der Ausstrahlungs-Rhythmus, den ABC da fährt, nervt ein wenig. Bereits dreimal wurde eine Woche ausgesetzt - einmal wegen der TV-Debatte vor der Präsidentenwahl, einmal wegen einer Musikpreisverleihung und zuletzt wegen einer Doku (?) namens "The Real Designated Survivor". Während Letztgenanntes wenigstens einen Bezug zur Serie haben dürfte (obwohl... :10: die Präsidentschafts-Debatte ja vllt auch... indirekt... irgendwie. :03: Nicht, dass die CMA-Awards auch kein Zufall waren und Countrymusik womöglich noch zu einem wichtigen Thema in der Serie wird... :crazy: :grin_green: ), sind diese Unterbrechungen schon ziemlich suboptimal, da man danach immer wieder etwas braucht, um in die neue Episode reinzukommen. Gute Programmbelegung geht meiner Meinung nach anders, aber ich hatte hinsichtlich des Senders ja ohnehin so meine Bedenken. Aber solange DS inhaltlich nicht so "weichgespült" wird, wie es für eine ABC-Serie zu befürchten war, werde ich wohl damit leben können, zukünftig halt immer ein paar Episoden sammeln und die stressfreiere Nachweihnachtszeit dann für ein partielles Binge Watching nutzen...

      In diesem Sinne - auch im Namen des Forenteams - Euch allen einen schönen, besinnlichen 1. Advent! :l_santa:

      LG, Annie
    • Kurios:
      In Folge 14 tritt Geoff Pierson als ehemaliger Präsident Cornelius Moss in Erscheinung beim Besuch bei Kirkman im Weißen Haus.
      Pierson verkörperte bereits in 24 Staffel 4 Präsident Keeler!

      Einmal Präsident, immer Präsident...
      It's better that everything comes out in the open. We have done so may things over the years in the name of protecting this country we have created two worlds: ours and the people we promise to protect. They deserve to know the truth. They can decide how far they wanna let us go (Jack Bauer, Episode 7.02)