Strahlenkrankheit

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Strahlenkrankheit
    Strahlenkrankheit

    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

    Die Strahlenkrankheit tritt nach akuter Bestrahlung des menschlichen Organismus durch Ionisierende Strahlung wie Röntgen- oder Gammastrahlung auf. Die Strahlenkrankheit wird unter anderem nach Strahlungsunfällen oder Atombombenexplosionen festgestellt.

    Primäres Ziel ist es, die Einwirkzeit der radioaktiven Substanzen auf den Körper zu verkürzen, deshalb erfolgt zunächst

    * eine Dekontamination (Entfernung der radioaktiven Substanzen) am Patienten
    * die Gabe von Iod. Ziel ist es, die Schilddrüse mit Iod „aufzusättigen“, da bestimmte radioaktive Nuklide (z. B. das bei der Katastrophe von Tschernobyl freigesetzte Iod 131) sich organspezifisch anlagern und eventuell zu Krebserkrankungen führen können.

    Danach werden die hämatologischen Schäden (Schäden im Blut) behoben. Dies geschieht durch Bluttransfusionen oder Stammzelltransplantationen. Oftmals wird durch Vitaminpräparate auch versucht, die Blutregeneration zu beschleunigen. Weiterhin muss ein Ausgleich des Flüssigkeits- und Elektrolytverlustes stattfinden. Wichtig ist auch das Beheben von Hautschäden, da der Körper nach der Bestrahlung besonders infektionsanfällig ist. Aus diesem Grund findet oft eine Begleittherapie mit Antibiotika statt.

    Ausführlicher Artikel bei Wikipedia: Strahlenkrankheit

    2.184 mal gelesen